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27. 05. 2012
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Kölner Leichtathleten erneut erfolgreich


11.07.2011 22:51 von:

Schlagwörter: Köln,LT DSHS,2011,NRW-Meister,Staffel,Vereinsrekord,Gladbeck,Sprint,Dreisprung

40,75 Sekunden dauerte es, bis die schnellsten Herren des Leichtathletik-Teams der Deutschen Sporthochschule LT DSHS mit dem Staffelstab aus Leichtmetall die Stadionrunde in Gladbeck hinter sich gebracht haben. Am vergangenen Wochenende fanden dort die diesjährigen NRW-Meisterschaften der Leichtathleten statt. Und mit dem neuen Vereinsrekord schaffte die Sprinter-Staffel der Herren zugleich auch den Meistertitel. Andreas Luzat, Frank Werner, Miguel Rigau und Martin Kautsch waren am vergangenen Wochenende die schnellsten auf der Strecke. Den zweiten Titel holte Sprinterin Vida Anim über die 200-Meter-Strecke in 23,78 Sekunden. Matthias Esser schließlich entschied mit gesprungenen 14,27 Meter den Wettkampf der Dreispringer für sich. Zweite Plätze gab es für Vida Anim über 100 Meter in 11,69 Sekunden, Wilma Jansen im Speerwerfen mit 45,45 Meter sowie gleich derer zwei durch Thomas Schmitt. Der holte sich im Kugelstoßen mit 16,45 Meter und Diskuswerfen mit 50,21 Meter gleich zwei Silbermedaillen ab.

Erfolgreich waren auch die Sprinter der A-Schüler-Altersstufe. In der Besetzung Rejk van der Velde, Vincent Wetter, Karim Aidoudi und Maurice Schumann holten sich die Nachwuchssprinter ebenfalls den NRW-Titel für den Kölner Sportclub. Mit 46,30 Sekunden schaffte das Kölner Sprinter-Quartett überdies den zweiten Rang in der deutschen Jahresbestenliste ihrer Altersstufe. Freuen dürften sich zudem die beiden 400-Meter-Läuferinnen Lara Hoffmann (55,61) und Frederike Hogrebe (55,72 Sekunden), sie schafften die Norm für die Teilnahme an den deutschen Meisterschaften in buchstäblich letzter Sekunde.

Enttäuschend war hingegen das Abschneiden der Nachwuchs-Hochspringerin Alexandra Plaza. Am vergangenen Freitag bereits trat die Kölnerin in Lille zu den U18-Weltmeisterschaften an. Der Wettkampf endete mit übersprungenen 1,70 Meter und dem elften Rang. Dass die junge Springerin überhaupt nach Nordfrankreich gefahren ist, gleicht einem halben Wunder. Immer wieder plagten die Leichtathletik-Hoffnung Probleme mit dem Sprungfuß. Zu Beginn des Jahres musste die junge Athletin zudem eine Meniskus-Operation über sich ergehen lassen. Mit der Einstellung ihrer persönlichen Bestleistung von 1,82 Meter schaffte Plaza jedoch trotzdem eine im vorläufigen Rückblick positive Saison. Nicht zuletzt deshalb reiste ASV-Cheftrainer Andreas Gentz mit Familie nach Lille, um seiner Athletin beizustehen. "Schade, aber wenn ich mir die komplette Saison anschaue, dann war das bei den Voraussetzungen ein nahezu perfektes Jahr für Ola", so Gentz abschließend.







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