27. 05. 2012
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Medaillen für Kölner Langstrecklerinnen bei Deutschen Meisterschaften
Am vergangenen Wochenende fanden in Braunschweig die diesjährigen Deutschen Meisterschaften der Leichtathleten statt. Erfolgreichste Athletin aus Kölner Sicht war Veronika Pohl. Nur einen Tag nach dem Gewinn der Bronzemedaille über die 5000 Meter in 16:24,95 Sekunden holte die Leichtathletin des ASV Köln im anschließenden 3000 Meter Hindernis-Lauf den fünften Platz. Hätte die junge Langstrecklerin nicht direkt zu Beginn des Rennens ein Hindernis touchiert, wäre auch hier eine Medaille möglich gewesen. Aber auch so war die Zeit von 10:20,07 Sekunden aller Ehren wert. Dabei war Pohl erst kurz zuvor aus den USA eingereist. Zwar erreichten die mitgereisten Athletinnen und Athleten sonst keine Medaillen, aber auch so gab es starke Platzierungen. Deutsche Meisterin über 5000 Meter wurde erneut die in Köln lebende Sabrina Mockenhaupt.
In einem gut besetzten 100 Meter-Feld der Männer reichte es für Jens Faßbender in 10,82 Sekunden nur für Rang 15. Einen enttäuschenden sechsten Rang erzielte Miguel Ridau in 46,80 Sekunden über die 400-Meter-Distanz. Damit schwinden die Hoffnungen des Kölner Sprinters auf einen Platz in der deutschen 4x400 Meter-Staffel. Neuzugang Daniel Lipus erreichte in guten 3:47,58 Sekunden einen neunten Platz im 1500 Meter-Lauf. Allerdings profitierte der USA-Heimkehrer auch in seinem Rennen von der Renntaktik des Feldes, dass im Schlusssprint entschieden wurde. Oliver Scheer erreichte nach einer Verletzungspause in 53,23 Sekunden über 400 Meter Hürden das Ziel und damit ebenfalls einen neunten Platz. Nicht ganz zufrieden war Jan Mössing, der in der gleichen Disziplin in 55,59 Sekunden nur 13. wurde. Torben Bieler traf es richtig hart. Er musste nach dem Aufwärmen verletzt aufgeben. Zwar erreichte ASV-Hochspringer Eike Onnen den vierten Platz. Mit übersprungenen 2,19 Meter blieb der letztjährige Deutsche Meister aber deutlich hinter seiner Bestleistung (2,34 Meter) und auch hinter der DLV-Norm für die Europameisterschaften (2,28 Meter) zurück.
Im Speerwurf erzielte Christoph Maier 66,46 Meter und Rang zwölf. Die 4x100 Meter-Staffel gehörte in der Besetzung Kempis-Ringle-Schmitz-Faßbender mit 41,88 Sekunden und dem sechsten Platz zu den positiven Akzenten dieser Meisterschaft. Noch etwas besser platzierte sich die 4x400 Meter-Staffel. In der Besetzung Engel-Klein-Krauß-Rigau erreichte das Quartett 3:12,31 Sekunden und scheiterte nur knapp am Platz auf dem Podium.

























