27. 05. 2012
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126 Jahrgangsbeste in der IHK geehrt
Die Kölner Industrie- und Handelskammer bildet nicht nur in kaufmännischen und gewerblich-technischen Berufe aus. Auch auf dem Feld der Fortbildung ist die Kölner Kammer eine der aktivsten in der gesamten Bundesrepublik. Gerade letztgenannter Bereich stand bislang immer ein wenig im Schatten der Aufmerksamkeit. Mit der erstmaligen Feierstunde für die besten Absolventinnen und Absolventen von IHK-Fortbildungskursen, die am gestrigen Freitag in der Kölner Kammer stattfand, soll das anders werden. 126 "Fachkaufleute", "Meister" und "Betriebs- und Fachwirte" erhielten bei der gestrigen Feier ihre Abschlusszeugnisse, mit denen sie ihre hervorragenden Lernerfolge dokumentieren können. "Wer Erfolg haben will, muss hierfür etwas investieren und dies haben sie durch ihre besonderen Leistungen eindrucksvoll unter Beweis gestellt", rief IHK-Vizepräsident Theodor Greif den Anwesenden zu. Karriere mit Lehre, so der kurze Leitsatz, unter den die Kammer ihre vielfältigen Weiterbildungsangebote stellt. Dank der staatlichen Anerkennung sind die so erworbenen Zeugnisse möglicherweise der Beginn einer richtigen Karriere.
Gerade für den Bereich der Medien ist der Qualifizierungsgedanke wichtig, erklärte der für Ausbildungsfragen zuständige Geschäftsführer der Kammer, Gregor Berghausen. Insgesamt 70 Fortbildungsqualifikationen sind bei der IHK registriert, viele davon im Medienbereich. So können Medienschaffende sich hier zum Aufnahmeleiter, Producer, Regieassistenten oder Kameraoperator schulen lassen. Oder sie empfehlen sich durch eine Ausbildung zum Medienfachwirt gleich als Verantwortliche für komplexe Medienprojekte. Über den individuellen Aspekt hinaus sieht Berghausen die Arbeit seiner Kammer auch als aktive Wirtschaftsförderung. "Fortbildung fördert nicht nur die persönlichen Karrierechancen der Beschäftigten, sondern vergrößert auch das Innovations-Potenzial für die Unternehmen der Region", so der Kammergeschäftsführer. "Das Wissen der Mitarbeiter unserer Unternehmen ist der einzige Rohstoff, den wir selbst schaffen und aufbauen können", ergänzte IHK-Vizepräsident Greif. Insgesamt hat die Kammer im zurückliegenden Jahr 5000 Prüfungen abgenommen. Damit zählt Köln nicht nur in Nordrhein-Westfalen zu den stärksten Prüfungsorten, hieß es dazu abschließend.

























