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27. 05. 2012
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Chemische Industrie rechnet mit Stellenabbau


29.11.2009 12:04 von:

Schlagwörter: NRW,VAA,Umfrage,Köln,Chemieindustrie,Beschäftigtenabbau,Führungskräfte

Als exportorientierte Branche leidet die chemische Industrie unter der derzeitigen internationalen Nachfrageschwäche. In einer Umfrage der VAA-Führungskräfte Chemie ermittelten die Autoren, wie die Verantwortlichen selbst im kommenden Jahr planen. Demnach sollen von den bundesweit 432.900 rund 6200 Stellen abgebaut werden. Die Unternehmen, die an der Umfrage des in Köln ansässigen Verbandes der leitenden Akademiker und leitender Angestellter der Chemischen Industrie e.V. teilnahmen, decken dabei rund 95 Prozent der Beschäftigtenzahl in dieser Branche ab, betonten die Autoren der Studie.

"Wir haben die Finanz- und Wirtschaftskrise noch nicht überwunden. Auch wenn die Produktion langsam wieder anzieht, wird die chemische Industrie nach wie vor mit den Auswirkungen der Krise zu kämpfen haben", so Dr. Thomas Fischer, Vorsitzender des VAA. Der Branchenfachmann ruft dennoch zu einer nachhaltigen Personalpolitik auf: "Unternehmen sollten die demografische Entwicklung nicht aus den Augen verlieren. Ob Krise oder nicht: Investitionen in die Ausbildung junger Führungskräfte und generationenübergreifender Wissenstransfer sichern langfristigen Erfolg." Voraussichtlich wollen nur fünf Prozent der Unternehmen neue Mitarbeiter einstellen. 54 Prozent planen eine Reduzierung der Belegschaft, der Rest geht von einer konstanten Beschäftigtenzahl aus. Hierbei zeigen sich keine Unterschiede zwischen Großunternehmen und kleinen sowie mittelständischen Betrieben. Wie in 2009 sind vor allem die Bereiche Produktion und Serviceleistungen von Stellenreduzierungen betroffen. Für Personalaufstockungen sorgen erneut Pharma und Spezialchemie. Prognoserisiken entstehen durch den nicht mit Sicherheit abschätzbaren weiteren Verlauf der Finanz- und Wirtschaftskrise, hieß es dazu abschließend.







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