27. 05. 2012
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DGB sorgt sich um Langzeitarbeitslose
Die DGB-Zentrale am Hans-Böckler-Platz. Bild: Archiv Köln Nachrichten">
(ehu) Der DGB Köln/Bonn fürchtet, dass sich die Langzeitarbeitslosigkeit verfestigt. Ingo Degenhardt, Sekretär mit dem Schwerpunkt Arbeitsmarktpolitik, verweist auf die Kürzungen der Bundesregierung bei der Arbeitsförderung. Ständen dafür im Bereich Köln in diesem Jahr noch knapp 81,5 Millionen Euro zur Verfügung, sei für 2012 nur noch mit 68,2 Millionen zu rechnen – ein Minus von über 16 Prozent. Gleiches gelte für Bonn: Auch hier würden die Eingliederungsmittel um 17 Prozent Millionen auf etwa 131,5 Millionen sinken.
Stattdessen fordert Degenhardt den Erhalt von Maßnahmen, „die sich seit vielen Jahren bewährt haben“, und eine Ausweitung vernünftiger Projekte für Langzeitarbeitslose. „Wer seine Kürzungspolitik mit dem Argument guter Wirtschaftsdaten und sinkender Arbeitslosigkeit rechtfertigt, ist auf einem Auge blind“, wirft er der schwarz-gelben Bundesregierung vor. die Mittelkürzungen sind der falsche Weg und verschärfen die Situation weiter“, sagt er.

























