27. 05. 2012
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Girls Day 2010: Zahlreiche Unternehmen öffneten ihre Pforten
Einmal im Jahr ist bundesweiter Girls Day. Auch in Köln nahmen wieder zahlreiche Unternehmen an dieser Initiative teil und öffneten ihre Pforten für die interessierten Schülerinnen aus verschiedenen Schulformen. Ziel der Aktion ist es, auch in vermeintlichen Männerberufen junge Mädchen für eine Ausbildung zu motivieren. Einige Unternehmen sind bereits alte Bekannte. So haben Stadtverwaltung, die Kölner Ford-Werke sowie die beiden stadtnahen Gesellschaften KVB und RheinEnergie AG zahlreiche Schülerinnen durch die eigenen Betriebsstätten geführt. Wie schon in den Vorjahren arbeiteten KVB und RheinEnergie AG am diesjährigen GirlsDay zusammen. Rund 70 Mädchen kamen zu den Werkbänken des gemeinsamen Ausbildungszentrums am Parkgürtel, um sich Informationen aus erster Hand zu den verschiedenen Berufsbildern im technisch-gewerblichen Bereich einzuholen. "Besichtigen, arbeiten, informieren", getreu diesem Motto dürften die potenziellen Nachwuchskräfte selbst an die Werkbank, um sich in den Metall- und Elektrowerkstätten selbst zu versuchen. Zuvor gab es bereits eine Exkursion zum Wasserwerk Weiler sowie in die Hauptwerkstatt der KVB.
"Seit 20 Jahren bilden wir Mädchen in gewerblich-technischen Berufen aus. Der Mädchen-Zukunftstag bietet eine gute Gelegenheit, sich einen ersten Eindruck von unserer Berufsausbildung zu schaffen", erklärte RheinEnergie-Arbeitsdirektor Thomas Breuer. Nicht nur er hofft, dass sich zukünftig auch in den vermeintlichen Männerdomänen verstärkt junge Frauen als Auszubildende bewerben und engagieren. Längst zeigen Frauen in anderen Unternehmen, dass sie ihren männlichen Kollegen auch in Sachen technisches Verständnis kaum nachstehen. Bereits am Vormittag hatte die Stadt Köln zu ihrem alljährlichen Girls Day in die Magistrale des technischen Rathauses nach Köln-Deutz geladen. Auch hier stand die Vorstellung von Berufsbildern an, die gemeinhin eher als typische Männerberufe gelten. Dazu zählen unter anderem die Abteilungen Informationsverarbeitung, Berufsfeuerwehr, Hochwasserschutz sowie Vermessungs- und Verkehrstechnik. Ein besonderer Schwerpunkt des städtischen Angebots zum diesjährigen GirlsDay waren Angebote für Mädchen mit Handicap. Neben der Kölner Gleichstellungsbeauftragten war daher auch die Behindertenbeauftragte Marita Reineke heute als Ansprechpartnerin vor Ort.
Einen neuen Rekord meldete der im Kölner Norden ansässige Automobilproduzent Ford-Werke GmbH. Hier war bereits Tage zuvor klar, dass sich so viele junge Frauen wie noch nie für die Arbeits- und Ausbildungsangebote des größten Kölner Arbeitgebers interessieren. Nach Angaben der neue Internetseite Girls-Day.de gab es in der Domstadt insgesamt 98 Veranstaltungen mit Plätzen für weit über 2000 Mädchen. In die Produktions- und Betriebsstätten des Kölner Autobauers kamen insgesamt mehr als 400 Mädchen. Damit war der größte Arbeitgeber folgerichtig auch der größte Anbieter beim diesjährigen Mädchenzukunftstag. Allerdings lagen die Kölner Hochschulen insgesamt nur wenig dahinter. Alleine die Kölner Fachhochschule war mit 13 Abteilungen vertreten. 90 Plätze stellte die Deutsche Sporthochschule bereit. Die Kölner Handwerkskammer bot mit 150 Plätzen für einen Werkstatttag ebenfalls ein großes Kontingent an Plätzen an. Neben den großen Kölner Arbeitgebern und Einrichtungen waren aber auch kleinere Unternehmen und Handwerksbetriebe gelistet.
Weitere grundsätzliche Informationen zum Girls Day finden Sie auf der Internetseite der Organisatoren unter: www.girls-day.de.

























