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27. 05. 2012
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INSM: Umfrage wirft Regierung Schlafmützigkeit vor


28.07.2011 20:20 von:

Schlagwörter: Köln,Berlin,INSM,2011,Juli,Umfrage,dimap,Arbeitsmarktpolitik,Bundesregierung

Trotz der positiven Entwicklungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt insgesamt ist die Mehrheit der Deutschen mit der Arbeitsmarktpolitik der Bundesregierung unzufrieden. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts dimap im Auftrag der initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Mehr als zwei Drittel (68 Prozent) sind der Meinung, dass die Bundesregierung mehr für den nachhaltigen Abbau der Arbeitslosigkeit tun müsse. Ziel müsse es sein, einen Zustand der Vollbeschäftigung anzustreben. Nahezu alle Befragten (97 Prozent) bezeichneten es als wichtiges oder sehr wichtiges politisches Ziel, mehr Menschen in Arbeit zu bringen und damit der Vollbeschäftigung ein Stück näher zu kommen.

Die Umfrage offenbart aber auch, für wie beschwerlich viele Deutsche diesen Weg halten. Nur 18 Prozent glauben, dass die Arbeitslosenquote in den nächsten Jahren tatsächlich auf das Vollbeschäftigungsniveau von zwei Prozent zurückgeht. Ungeachtet dessen sehen die Menschen ihre eigene wirtschaftliche Perspektive mehrheitlich optimistisch: 90 Prozent der Befragten fürchten derzeit nicht um ihren Job, wie die Umfrage ergab.

"Dieses Ergebnis zeigt, dass die Arbeitslosigkeit trotz des wirtschaftlichen Aufschwungs ein zentrales Thema für die deutsche Bevölkerung ist. Dabei stehen die Chancen so gut wie nie, das Ziel Vollbeschäftigung in Deutschland zu erreichen. Die Regierung darf diese Chance nicht verschlafen und muss die positiven Entwicklungen am Arbeitsmarkt weiter vorantreiben", forderte der Geschäftsführer der INSM, Hubertus Pellengahr, am heutigen Donnerstag in Berlin bei der Vorstellung der Umfrageergebnisse. Pellengahr warnte allerdings auch vor zusätzlichen Regulierungen durch Politik oder eine weitere Anhebung der Sozialabgaben. Eine beschäftigungsfreundliche Arbeitsmarktpolitik bleibe die Voraussetzung für das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Politik, erklärte der INSM-Hauptgeschäftsführer weiter. Über die Rolle der Politik, das ist ein weiteres Ergebnis der Befragung, zeigt sich die Mehrheit der Deutschen, allerdings durchaus realistisch. 58 Prozent glauben, dass die aktuelle Politik keinen oder nur einen relativ geringen Anteil am derzeitigen Aufschwung habe.







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