27. 05. 2012
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Jobcenter: Befristete Verträge werden verlängert
(ehu) Zumindest vorläufig entspannt ist die Personalsituation bei den Kölner Jobcentern. Nach wiederholten öffentlichen Protesten und Demonstrationen wurden bislang rund 150 befristete Arbeitsverträge verlängert. Sie wären im September ausgelaufen. Ihre Verlängerung scheiterte bislang an fehlendem Geld, wobei sich die beiden Träger des Jobcenters – die Agentur für Arbeit und die Stadt Köln – die Verantwortung gegenseitig zuschoben. Der Wegfall der Stellen hätte längere Warte- und Bearbeitungszeiten für die Kunden und unzumutbaren Arbeitsdruck für die verbleibenden Beschäftigten zur Folge gehabt.
Die Stadt verlängert die ihr zugeordneten Stellen um sechs, die Arbeitsagentur um durchschnittlich zwölf Monate. "Damit ist das Problem verschoben, aber nicht gelöst", mahnt Personalratsvorsitzender Gerd Zimmer eine grundsätzliche Lösung an. Schon jetzt seien die drei Filialen des Jobcenters mit 1200 Beschäftigten unterbesetzt. Erforderlich seien "1400 bis 1500 Mitarbeiter, um unseren Ansprüchen und denen unserer Kunden gerecht zu werden", so Zimmer. Eine Einschätzung, der auch Klaus Müller-Starmann, Geschäftsführer des Jobcenters, grundsätzlich zustimmt.

























