27. 05. 2012
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Journalisten-Streik in Köln noch bis Sonntag
(ehu) Noch bis Sonntag wollen die Journalisten an den Tageszeitungen in Nordrhein-Westfalen streiken, darunter auch rund 150 Redakteure, Pauschalisten und freie Journalisten in Köln. Das haben die beiden Gewerkschaften Deutsche Journalisten-Union (dju in Verdi) und Deutscher Journalistenverband (DJV) am Mittwoch beschlossen. Zwar waren die Tarifverhandlungen am Dienstag ohne Einigung und ohne neuen Termin abgebrochen worden, doch "wir wollen zeigen, dass zumindest wir für eine Fortsetzung der Gespräche sind", so der Kölner Verdi-Fachsekretär Bernd Fiegler.
Die Gewerkschaften fordern vier Prozent mehr Gehalt, der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) will stattdessen einen neuen Tarif durchsetzen. Dieser soll für Berufsanfänger und bei einem Arbeitsplatzwechsel gelten. Er liegt 25 Prozent unter dem bisherigen Tarif und sieht außerdem längere Arbeitszeiten, weniger Urlaub und kein Urlaubsgeld vor.
In der Berichterstattung der Zeitungen aus dem Verlag Neven DuMont wird – wie etwa im Kölner Stadt-Anzeiger – meistens prominent ignoriert, dass sich auch Mitarbeiter des eigenen Hauses am Streik beteiligen. Gut die Hälfte der Redaktionen sollen in dessen Folge unbesetzt sein.

























