27. 05. 2012
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Keine Altersunterschiede bei moderner Büronutzung
Wie arbeiten die Deutschen? Wie und von wem werden die modernen Kommunikationsmittel genutzt? Welche Rolle spielen Social-Media-Plattformen für die Arbeit in Unternehmen? Dies sind nur drei Fragen, denen die Verantwortlichen des Kerpener Softwareanbieters Computacenter nachgegangen sind. Die wichtigsten Ergebnisse hat das Unternehmen am gestrigen Donnerstag veröffentlicht. So gleichen sich jüngere Mitarbeiter unter 30 und ältere über 50 gleichen bei der Nutzung moderner Kommunikationsmittel am Arbeitsplatz viel mehr, als bisher angenommen. "Klassiker" wie E-Mail und Festnetztelefon werden derzeit noch in allen Altersklassen am häufigsten zur Kommunikation mit Kunden, Kollegen und Geschäftspartnern genutzt. Das sind Ergebnisse der repräsentativen Untersuchung "Modernes Arbeiten - Wunsch & Wirklichkeit in deutschen Büros" von TNS Emnid und dem IT-Dienstleister Computacenter. Für diese wurden mehr als 1000 Angestellte aus den Bereichen Verwaltung, Marketing und Vertrieb sowie der Personal-, IT- und Entwicklungsabteilungen in Unternehmen befragt. "Bisher geht die Öffentlichkeit eher davon aus, dass besonders die nach 1980 Geborenen - die Digital Natives - eine moderne, mobile und Social-Media-basierte Arbeitsweise erwarten. Umgekehrt wird älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nachgesagt, lieber mit traditionellen Arbeitsmitteln arbeiten zu wollen, weniger flexibel zu sein und technologischen Neuerungen zur Kommunikation und Zusammenarbeit eher skeptisch gegenüber zu stehen. Die Ergebnisse unserer Studie zeichnen jedoch ein anderes Bild", kommentierte Oliver Tuszik, CEO und Vorstandsvorsitzender bei Computacenter in Deutschland.
Unterschiede zwischen Jung und Alt deutlich geringer als erwartet
Über alle Generationen hinweg begrüßt die Mehrheit der Befragten technische Neuerungen an ihrem Arbeitsplatz und sieht sich gut darauf vorbereitet (75 Prozent). 89 Prozent halten es zudem für wichtig, mit modernen Kommunikationsmitteln im Berufsalltag umgehen zu können Insgesamt 83 Prozent akzeptieren Innovationen und nutzen diese von Beginn. Dabei gibt es entgegen landläufiger Vorurteile keinen Generationsunterschied. Immerhin sind 79 Prozent der über Fünfzigjährigen bereit, die Neuerungen sofort zu nutzen. Gleich verhalten sich Jung und Alt auch bei der Verwendung von modernen Technologien und Social Media: So nutzen sowohl etwa ein Drittel (34 Prozent) der unter Dreißigjährigen als auch etwa ein Drittel (33 Prozent) der über Fünfzigjährigen Plattformen für den Wissensaustausch wie Wikis oder Foren häufig. Auch bei der beruflichen Nutzung von sozialen Netzwerken wie Xing, LinkedIn oder Facebook hängt die Generation Digital die Generation 50plus mit einer Nutzungsquote von zehn zu sechs Prozent nicht wirklich ab. "Es beruhigt mich, dass Deutschland trotz des demografischen Wandels im internationalen Wettbewerb offensichtlich gut aufgestellt ist", so Tuszik weiter. Demnach zeigt die Studie, dass das Alter keine wirkliche Rolle bei der Frage spielt, wie man moderne Arbeitsgeräte zu nutzen versteht. Ältere zeigen sich dabei genauso leistungsfähig wie jüngere. "Das ist ein deutliches Signal an den Arbeitsmarkt, auch vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels und der Zuwanderungsdiskussion", so Tuszik abschließend.
Weitere Informationen, den Ergebnisbericht und Grafiken zur Studie finden Sie im Internet unter: www.computacenter-newsroom.de.

























