27. 05. 2012
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Kölner Arbeitsagentur läutet Endspurt im Rennen um Ausbildungsplätze ein
Nach derzeitiger Statistik suchen noch fast 2600 Jugendliche einen Ausbildungsplatz, etwas mehr als 2200 Ausbildungsplätze sind derzeit noch nicht besetzt. Mit diesen Zahlen hat die Kölner Agentur für Arbeit am heutigen Montag die heiße Phase des diesjährigen Ausbildungsjahrgangs 2011 beschrieben. "Auf dem Ausbildungsmarkt ist noch Bewegung", appellierte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Kölner Arbeitsagentur, Peter Welters, an Ausbildungsbetriebe und die zukünftigen Azubis gleichermaßen. Wer sich jetzt "mit Volldampf" bewirbt, hat gute Chancen auf eine rasche Zusage, so der Chef der Kölner Arbeitsagentur weiter.
Dabei ist das Angebot keineswegs auf wenige Ausbildungsberufe beschränkt. Auch außerhalb der TOP 10 der beliebtesten Ausbildungsberufe gibt es jede Menge interessante Angebote. Das fängt bei der medizinischen Fachassistenz an, geht über Hörgeräteakustiker über Veranstaltungskaufleute, Fachinformatiker bis hin zu metallverarbeitenden Berufen. "Um die Chancen auf einen Ausbildungsplatz zu steigern, raten unsere Experten der Berufsberatung dazu, sich in mehreren Berufen zu bewerben und sich über die in Frage kommenden Berufe gut zu informieren", so Welters weiter. Damit spricht der Agenturchef ein seit langem bekanntes Phänomen an. Viele angehenden Berufsanfänger konzentrieren sich bei ihrer Berufswahl auf wenige Berufsausbildungen. Besonders beliebt sind vor allem die gängigen kaufmännischen Ausbildungen wie Büro- oder Einzelhandelskaufleute. Auch der Automechatroniker ist ähnlich wie der Friseurberuf weiterhin sehr beliebt.
Die Arbeitsagentur bietet dabei nicht nur Ausbildungsbetrieben ihre Hilfe und Unterstützung an. Auch angehende Auszubildende können sich bei den Beratern der Agentur wertvolle Tipps zu ihrer beruflichen Zukunft einholen, wenn es mit dem Traumjob nicht klappt. Dafür bietet die Agentur in der Zentrale an der Luxemburger Straße sowie in der Filiale in der Genovevastraße jeden Donnerstag zwischen 13:45 und 17:30 Uhr einen freien Beratungstermin an. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Interessenten sollten dabei direkt mit ihren kompletten Bewerbungsunterlagen vorbeischauen. Auch an die Unternehmen appellierte Welters in seiner Funktion als ranghöchster Arbeitsvermittler in der Domstadt. "Es lohnt sich, freie Ausbildungsplätze zu melden", erklärte Welters abschließend. Die duale Berufsausbildung kann gerade für kleine und mittelgroße Betriebe ein gangbarer Weg, um den bevorstehenden Fachkräftemangel wenigsten in seiner Dramatik abzufedern. Dieser Appell ist allerdings nicht ganz neu.

























