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27. 05. 2012
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Kölner Arbeitsmarkt zeigt Frühjahrsbelebung


31.03.2010 08:49 von:

Schlagwörter: Köln,Arbeitslose,Erwerbslos,Langzeitarbeitslose,März,2010,Rückgang,Frühjahrsbele

In Köln waren im Monat März 52.854 Personen als arbeitslos gemeldet. Das gab am heutigen Mittwochmorgen die Kölner Agentur für Arbeit bekannt. Nach amtlichen Statistiken waren das 1367 Personen oder 2,5 Prozent weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote sank folgerichtig spürbar um 0,3 Prozentpunkte auf 10,3 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat liegt die Zahl der Erwerbslosen wieder um 1159 oder 2,1 Prozent niedriger. Im Vormonat hatte der Rückgang der Arbeitslosenzahlen gegenüber dem Vorjahr noch 3330 betragen. "Der Kölner Arbeitsmarkt hält sich weiterhin gut in der Krise", kommentierte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Kölner Arbeitsagentur, Peter Welters, die März-Zahlen. Tatsächlich gibt es auch in einer Krise eine Frühjahrsbelebung. Nach Angaben der Arbeitsagentur häuften sich im März die Meldungen von freien Stellen seitens der Arbeitgeber. Aber trotz der positiven Signale hält sich die Euphorie von Kölns oberstem Arbeitsvermittler in Grenzen. "Ich wage nicht zu sagen, dass die Krise schon überwunden ist, auch wenn es erste Anzeichen für eine leichte Entspannung am Arbeitsmarkt gibt", so Welters weiter.

2753 Personen konnten im zurückliegenden Monate auf eine neue Selle hin vermittelt werden, rund 300 mehr als im vergleichbaren Vorjahresmonat. Auch im gesamten ersten Quartal stieg diese Zahl um 6,7 Prozent oder 272 Personen an. "Es sind größtenteils die von der Arbeitsagentur betreuten Arbeitslosen, die eine neue Beschäftigung beginnen konnten", so Welters weiter. Allerdings scheint die Vermittlung von Langzeitarbeitslosen auf neue Stellen nicht ganz so positiv verlaufen zu sein. So meldete die Agentur, dass im ersten Quartal dieses Jahres die Zahl der "ARGE-Kunden", die einen neuen Job auf dem ersten Arbeitsmarkt fanden, um 359 oder 15,4 Prozent auf 1972 zurückging. Welters begründet dies mit der Annahme, dass die Arbeitslosen in einem beginnenden Aufschwung die besten Chancen auf Vermittlung in eine neue Stelle haben, die erst eine kurze Zeit arbeitslos sind. Die Gefahr einer Verfestigung von Langzeitarbeitslosigkeit bleibe dagegen weiterhin eines der größten Probleme nicht nur auf dem Kölner Arbeitsmarkt, wie diese Zahl verdeutlicht. Als positiv hingegen wertete Welters den zu beobachtenden Rückgang der so genannten Unterbeschäftigung. Nach 71.500 im Vormonat galten im März 69.500 Personen als unterbeschäftigt. Gemeint sind damit diejenigen, die sich Kurzarbeit oder Qualifizierungsmaßnahmen befinden. Darunter fallen unter anderem auch die so genannten Integrationsjobs (Arbeitsgelegenheiten). Solche Personen gelten in der offiziellen Statistik als arbeitssuchend, nicht aber als arbeitslos, hieß es dazu abschließend.







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