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27. 05. 2012
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Kölner Uniklinik fördert Geringqualifizierte


13.10.2010 12:38 von:

Schlagwörter: Köln,Uniklinik,Zertifikat,2010,Qualfizierung,VHS,Arbeitsagentur,Geringqualifizie

Die Kölner Universitätsklinik hat am heutigen Mittwoch ein neues Qualifizierungspersonal gestartet. Mit dem Qualifizierungsprogramm "Patientenkommunikation und Arbeitsorganisation" sollen rund 200 Arbeitskräfte aus den Logistik- und Servicebereichen der Landesklinik beruflich gefördert werden. Das Programm, dass von der Arbeitsagentur gefördert wird, soll zudem auch die Qualität in der Patientenbetreuung verbessern, hieß es dazu weiter. "Das Zertifizierungsprogramm ist Teil unseres nachhaltig angelegten Personalentwicklungssystems JobChange. Damit wollen wir Mitarbeiter so qualifizieren, dass sie – trotz geänderter Anforderungen – in der Uniklinik Köln beschäftigt bleiben können. Damit dient JobChange unmittelbar der Vermeidung von Arbeitslosigkeit", erklärte der Personalchef der Klinik, Dr. Nicolai Kranz. Die ersten 13 Teilnehmer haben den viermonatigen Kurs in diesen Tagen erfolgreich abgeschlossen.

Neben arbeitsbezogenen Inhalten werden den Teilnehmern auch grundlegende mathematische und sprachliche Inhalte vermittelt. Durch den internationalen Migrationshintergrund der meisten Teilnehmer – in der Uniklinik Köln arbeiten Menschen aus über 70 Nationen – stand vor allem der Abbau von Sprachbarrieren im Vordergrund. "Sprache ist Integration. Eine gute sprachliche Verständigung ist im betrieblichen Alltag sehr wichtig. Einerseits verbindet sie Kollegen und hilft Arbeitsabläufe zu verbessern, andererseits wird auch die Kommunikation mit unseren Patienten erleichtert und damit weiter verbessert", so Kranz. Allerdings mussten die Organisatoren zu Beginn der Maßnahme auch der Skepsis der Teilnehmer entgegenwirken. Die Maßnahme begann mit einem Test. Ziel war es, das Niveau der Vorkenntnisse zu ermitteln. Die Weiterbildung selbst lief in speziellen VHS-Kursen. Insgesamt 300 Unterrichtsstunden fanden dabei sogar am Ort der Arbeit, also in der Uniklinik selbst, statt. Für die Ausfallzeiten sorgte die Klinikleitung für Ersatz, versicherten die Verantwortlichen.

Für die Konzeption und Durchführung der Lehrgänge konnte die Volkshochschule Köln als pädagogischer Partner gewonnen werden. Die Bundesagentur für Arbeit fördert die Maßnahme im Rahmen des Wegebau-Programms zur Weiterbildung von gering qualifizierten und älteren Beschäftigten in Unternehmen mit 236.000 Euro. "Die Uniklinik Köln reagiert hier beispielhaft auf bestehende und künftige Herausforderungen. Damit verbessert sie nicht nur die Arbeitsmarktchancen ihrer Mitarbeiter, sondern auch die Qualität der Dienstleistungen. Wenn beide profitieren, ist das ein Erfolgskonzept", erklärt Peter Welters, Vorsitzender der Geschäftsführung der Kölner Arbeitsagentur.







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