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27. 05. 2012
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Kölner Universität und Handwerkskammer vertiefen Partnerschaft


14.05.2011 02:08 von:

Schlagwörter: Köln,Universität,Handwerkskammer,2011,Mai,Unterzeichnung,Vereinbarung,Werkstatt,

Hochschule und Handwerk arbeiten auch in Köln bereits seit vielen Jahren zusammen. Das ergibt sich einfach aus der Praxis des Hochschulbetriebs. Zwar ist die Kölner Universität mit seinen mehr als 40.000 Studierenden und einer breiten Palette an Forschungsinstituten ein Ort der hohen Forschung. Die Uni ist aber auch Ausbildungsbetrieb, wie der amtierende Kanzler der Universität, Prof. Johannes Neyses, beim heutigen Pressegespräch zur Vertragsunterzeichnung betonte. Rund 80 junge Menschen werden derzeit an der Landeshochschule in insgesamt 17 Ausbildungsberufen geschult. Knapp die Hälfte der Azubis befinden sich dabei in einer handwerklichen Ausbildung. Beim heutigen Pressegespräch gab es denn auch den obligatorischen Presserundgang durch die hauseigene Werke des Biologischen Instituts der Uni. "Forschung und Handwerk gehören zusammen, nur dann kann man erfolgreich sein", erklärte Neyses mit dem Hinweis auf die dritte Förderlinie des so genannten Exzellenzwettbewerbs, mit dem in Kürze weitere Hochschulen zusätzliche Fördergelder des Bundes erhält.

Uni ist ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb

Für Hauptgeschäftsführer Dr. Ortwin Weltrich von der Kölner Handwerkskammer war der Besuch im Kellergeschoss des Neubaus an der Zülpicher Straße eine Begegnung mit alten Bekannten. Erst vor einem halben Jahr ehrte die Kammer die Universität für ihre vorzügliche Ausbildung. "Ausbildung ist kein Selbstläufer, sie ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe", warb der Kammergeschäftsführer. Dabei erläuterte Weltrich den Grund für die derzeit laufende Imagekampagne, mit der die Branche auf die vielfältigen Tätigkeitsbereiche des Handwerks aufmerksam machen will. "Wer eine Brille trägt oder bereits Ersatzteile im Mund hat, wird den Wert guter handwerklicher Arbeit zu schätzen wissen", so der Kammervertreter weiter. Ein mögliches Feld zukünftiger Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Handwerk bietet auch die derzeitige Energiedebatte. Insbesondere die Ausbaugewerke des Handwerks werden die Innovationen der Hochschulforscher umsetzen müssen, damit die Energiewende auch durch Ausnutzung von Einsparpotenzialen beim Energieverbrauch tatsächlich funktionieren kann.

Kern der künftigen und vertieften Zusammenarbeit sind neben Beratungsleistungen und dem gegenseitigen Hospitieren auch eine Auswertung der Zusammenarbeit. Beide Seiten versprechen sich davon eine Verbesserung der Ausbildungs- wie auch der Prüfungsqualität. Bereits seit 60 Jahren bildet das Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk an der Universität zu Köln eine weitere inhaltliche Klammer, die im Rahmen der Kooperation ihren Teil zur gegenseitigen Unterstützung leisten wird. Und so präsentierte die Universität in den Werkstatträumen die Ausbildungsarbeitsplätze für Feinmechaniker und Tischler. Hier findet sich neben der traditionellen Holzarbeitsbank auch modernste Präzisions CNC-Fräsen mit elektronischer Bedieneinheit und eine großzügige Arbeitsumgebung, ganz wie es sich für einen Vorzeigeausbildungsbetrieb gehört.







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