27. 05. 2012
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NRW: Arbeitskosten liegen bei etwas über 29 Euro pro Stunde
Die durchschnittlichen Arbeitskosten im bevölkerungsreichsten Bundesland lagen im Jahr 2008 bei etwas mehr als 29 Euro pro Stunde. Das teilte am gestrigen Mittwoch das Statistische Landesamt IT.NRW in einer Presseerklärung mit. Im Produzierenden Gewerbe lagen die durchschnittlichen Arbeitskosten dabei mit 33,01 Euro pro Stunde deutlich über denen im Dienstleistungsgewerbe (27,26 Euro). Insgesamt betrugen die durchschnittlichen Arbeitskosten 29,09 Euro und lagen damit um 0,5 Prozent unter dem Schnitt der alten Bundesländer, wie die Statistiker errechneten.
Unter den verschiedenen Branchen lag der Bergbau und die Gewinnung von Steinen und Erden an der Spitze der Kostentabelle. Hier lagen die Nettoarbeitskosten bei 39,58 Euro pro Stunde. Nur für die Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen mussten die Arbeitgeber mit 40,92 Euro pro Stunde noch etwas mehr aufbringen. Am günstigsten waren die Preise im Gastgewerbe. Hier lagen die Arbeitskosten bei 13,96 Euro pro Stunde und damit deutlich unter denen aller anderen Branchen. Trotzdem liegt auch NRW um 3,6 Prozent über dem Durchschnitt aller deutschen Bundesländer (Bund: 28,09 Euro).
Die Arbeitskosten werden nach einem einheitlichen Messverfahren alle vier Jahre weit europaweit erhoben. Die Ergebnisse stammen aus dem Jahr 2008, sind aber mit denen früherer Jahre nur eingeschränkt vergleichbar. Erstmals haben die Statistiker die "produktiven Beiträge der Auszubildenden und der Lohnsubventionen" erfasst, hieß es als Begründung.

























