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27. 05. 2012
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Toyota und Arbeitsagentur gründen Task-Force


02.12.2009 19:34 von:

Schlagwörter: Köln,Toyota,Entlassung,Task Force,Arbeitsagentur,Transfergesellschaft,Beschäftig

Der vor Wochen angekündigte Rückzug des japanischen Automobilkonzerns aus der Formel 1 hat zu allerlei Reaktionen der betroffenen Kommunen geführt. Vor allem Köln ist von der geplanten Maßnahme betroffen, sitzen die Verantwortlichen des Toyota-Motorsport-Teams doch in Köln-Marsdorf. Inzwischen steht fest, dass der größte Teil der dort Beschäftigten gehen muss. Allerdings gebe es auch Interesse anderer Automobilkonzerne an der Nutzung der vorhandenen Infrastruktur, wie zum Beispiel dem Windkanal, hieß es noch vor wenigen Tagen. Nun haben auch die Arbeitsagenturen der Region reagiert und gemeinsam mit dem Unternehmen eine Task Force eingerichtet. Die hatte bereits am gestrigen Dienstag ihren ersten Ortstermin. Ziel der Vereinbarung it es, mit Experten der Agentur vor Ort die betroffenen Mitarbeiter über Fragen der Leistungsgewährung im Rahmen von Arbeitslosengeld zu informieren. Um der internationalen Klientel gerecht zu werden, schaltete die Agentur sogar englische und französische Dolmetscher ein, hieß es dazu weiter.

Rund 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rennsporttochter wurden mit dem gestrigen Tag die betriebsbedingten Kündigungen zugestellt. Die Kündigungsfristen betragen dabei zwischen drei und sechs Monaten. Betroffen sind Angestellte, die ihren Wohnort in insgesamt acht unterschiedlichen Arbeitsamtsbezirken haben. "Unsere Unterstützung der betroffenen Menschen wird weitestgehend vor Ort erfolgen und schnell und unbürokratisch sein", versicherte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Kölner Arbeitsagentur, Peter Welters. Immerhin gelten die meisten Beschäftigten der Motorsporttochter als hochqualifiziert. Die Personalkürzungen sind eingebettet in einen Sozialplan des Unternehmens. Dazu gründeten die Verantwortlichen eine Transfergesellschaft, die den Entlassenen beim Übergang in eine andere Beschäftigung unterstützen soll. Die Arbeitsagentur fördert den Unterhalt der Betroffenen mittels Transfer-Kurzarbeitergeld, sowie verschiedene Transfermaßnahmen, wie beispielsweise Profiling oder Outplacement-Beratung. An diesen Maßnahmen beteiligt sich der Arbeitgeber finanziell.

"Wir werden die etwa 200 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus unserem Agenturbezirk individuell und passgenau unterstützen", verspricht Roswitha Stock, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Brühl. "Die Einrichtung der Transfergesellschaft wird im besten Fall Arbeitslosigkeit gar nicht erst eintreten lassen, sondern direkt den Transfer aus Arbeit in Arbeit bewirken", so Stock abschließend.







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