27. 05. 2012
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WDR zieht Ausbildungsbilanz: 272 Azubis in 21 Ausbildungsberufen
Der Westdeutsche Rundfunk hat im vergangenen Jahr insgesamt 272 junge Frauen und Männer in 21 Ausbildungsberufen an ihren Beruf herangeführt. Das geht aus dem am gestrigen Dienstag veröffentlichten Ausbildungsbericht der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt hervor. Mit dieser Zahl hat der WDR seine Ausbildungszahl gegenüber dem Vorjahr um 21 erhöht, wie der Sender weiter mitteilte. Neben den verschiedenen Ausbildungsberufen nach dem Berufsbildungsgesetz absolvierten im vergangenen Jahr insgesamt 111 Hochschulabsolventen in Volontariaten (42) und Traineeprogrammen (69) ihre Berufsausbildung. Damit ist der WDR erneut der größte Ausbilder innerhalb der ARD. Des weiteren absolvierten 1204 Schüler und Studenten Praktika und Hospitanzen zur beruflichen Orientierung im größten ARD-Sender.
"Das Interesse junger Menschen an einer Ausbildung im WDR ist groß. Die eigene betriebliche Berufsausbildung ist das wichtigste Instrument zur Nachwuchssicherung. Auch das Fortbildungsangebot wird zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung rege genutzt. Aus- und Fortbildung sind wichtige Mittel der Zukunftssicherung des Unternehmens", erklärte WDR-Intendantin Monika Piel bei der Vorstellung des Ausbildungsberichts. Der Aus- und Fortbildungsbeauftragte des WDR, Rainer Assion, informierte anschließend auch über die hausinternen Fortbildungsangebote, die in Workshops und Seminaren stattfinden. Eine Besonderheit ergab sich in diesem Jahr unter anderem durch die Katastrophe auf der Love Parade. Einige der Reporterteams, die an jenem Sommerwochenende die Katastrophe aus nächster Nähe erlebt haben, zeigten danach Symptome einer Traumatisierung. Auch hierfür hielt der Sender entsprechende Angebote bereit. Nach Aussage der Verantwortlichen wurde dies von den betroffenen WDR-Teams auch stark genutzt und für hilfreich befunden.

























