27. 05. 2012
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10.000 Unterschriften gegen verkaufsoffene Sonntage
(ehu) 10.000 Unterschriften gegen eine Aushöhlung der Sonn- und Feiertagsruhe überreichte die „Kölner Allianz für den freien Sonntag“ dem nordrhein-westfälischen Landtagspräsidenten Eckhard Uhlenberg. Das Bundesverfassungsgericht hat 2009 ein klares Signal gesetzt und die Sonntagsöffnung als Ausnahme beschrieben, die von den Ländern und Kommunen im Einzelfall begründet werden muss“, sagte Kölns DGB-Vorsitzender Andreas Kossiski. Die Realität sehe dagegen anders aus.
So dürfen in Köln an 24 Sonntagen die Geschäfte geöffnet sein, drei davon sind für die Innenstadt reserviert. Für dieses Jahr wurden aber insgesamt 76 verkaufsoffene Sonntage für die insgesamt 86 Stadtteile genehmigt. „Im Kölner Einzelhandel sind mehr als über 32.000 Beschäftigte von den geänderten Öffnungszeiten von Montag 6 Uhr bis Samstag 24 Uhr betroffen. Sie brauchen den Sonntag als freien Ruhetag. Ohne Sonntag ist jeder Tag ein Werktag“, erklärte Verdi-Geschäftsführerin Christa Nottebaum.
Die Allianz wurde im Juni dieses Jahres gegründet. Ihr gehören neben dem DGB und der Dienstleistungsgewerkschaft verdi die Katholische Arbeiterbewegung (KAB), der Katholikenausschuss, der Evangelische Kirchenverband und die Evangelische Arbeitnehmerbewegung (EAN) an. Die Unterschriftensammlung soll fortgesetzt werden.

























