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27. 05. 2012
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Axa-Rentenbarometer 2011: Deutsche zeigen mäßigen Eifer beim langfristigen Sparen


16.02.2011 13:05 von:

Schlagwörter: Köln,Axa,2011,Februar,Barometer,Sparvehalten,Versicherungsunternehmen,Vorsorge,R

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In seinem jährlichen Ruhestands-Barometer hat der Kölner Versicherer Axa das Sparverhalten der Deutschen untersucht. Zwar gelten die Mitteleuropäer im allgemeinen als fleißige Sparer, aber bei der langfristigen Vorsorge für den Ruhestand gibt es Nachholbedarf, so die Erkenntnis des Versicherungsunternehmens. Im Ländervergleich steht Deutschland bei der Rentenvorsorge nur auf dem vorletzten Platz, so die deutsche Tochter des französischen Axa-Konzerns weiter. Zwar legt mit 46 Prozent bereits knapp die Hälfte der deutschen Erwerbstätigen regelmäßig Geld für die Altersvorsorge zurück. Im internationalen Vergleich jedoch zählt dieser Sparbetrag laut Ruhestand-Barometer zu den niedrigsten. Mit rund 3900 Euro pro Jahr liegen deutsche Vorsorge-Sparer im Ländervergleich auf dem vorletzten Platz. Noch weniger Geld für ihre Vorsorge bringen mit rund 2100 Euro lediglich die Franzosen auf. Spitzenreiter im Ländervergleich sind die Schweizer mit einem durchschnittlichen Betrag von rund 7900 Euro. Jeder fünfte deutsche Erwerbstätige gab sogar an, überhaupt nicht finanziell für das Alter vorzusorgen.

Früher Einstieg in die Altersvorsorge lohnt

Dabei kann gerade durch den frühen Einstieg viel Geld durch den so genannten "Zinseszins-Effekt" für die Altersrente gesichert werden. Daher gilt auch beim Sparen für’s Alter: Je früher, desto besser. Erwirtschaftete Zinsen werden wieder angelegt und erhöhen so die Kapitalbasis des späteren Kapitalstocks der privaten Vorsorge. Das macht sich vor allem bei den monatlich aufzubringenden Beiträgen sichtbar. Zahlt ein 32-Jährige monatlich 100 Euro, erhält er bei sechs Prozent Wertsteigerung eine Zusatzrente in Höhe von fast 500 Euro. Startet der Sparer erst mit 48 Jahren, erhält er bei gleich hoher Einzahlung lediglich 150 Euro Zusatzrente.

Das Ruhestandsbarometer der Axa basiert auf einer Befragung durch die Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), die mehr als 13.000 Personen in 13 Ländern zu ihren Vorsorgeaufwendungen und ihrem Sparverhalten befragte. Die Studie selbst erstreckte sich über den Erhebungszeitraum März bis April 2010. neben europäischen Ländern wird auch das Sparverhalten in den USA und Japan in die Analyse aufgenommen. In Deutschland wurden dazu 501 Probanden im arbeitsfähigen Alter sowie 500 Ruhe- und Vorruheständler befragt. Das Höchstalter lag bei 75 Jahren, hieß es dazu abschließend.







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