Wetter


Webtipps:
Ratgeber für Aktien können das Risiko in Grenzen halten.

Boersen News





Köln Nachrichten Neu


zum Archiv ->

Köln Nachrichten bei Twitter





27. 05. 2012
Seite drucken

BDH: Erholung auch im Heizungsgewerbe


21.05.2011 14:41 von:

Schlagwörter: Köln,Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V.,B

Die Wärmebranche sieht einen Silberstreif am Horizont. Symbolbild: www.pixelio.de/Stefanie Hofschläger

Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH) hat am gestrigen Donnerstag auf seiner Mitgliedgliederversammlung das vergangene Jahr 2010 Revue passieren lassen. Dabei litt der Branchenverband unter einer eher verhaltenen Nachfrageentwicklung, bedingt unter anderem durch die Rücknahmen staatlicher Förderpolitik in Sachen erneuerbare Energien im Wärmemarkt. Allerdings gebe es im ersten Drittel spürbare Anzeichen einer Erholung, erklärte BDH-Präsident Klaus Jessen in seiner Rede vor den Mitgliedern. "Wir führen die leichte Erholung auf steigende Energiepreise, aber auch auf die wieder verstetigte Förderung und die seit Fukushima hohe Priorität der Energiepolitik zurück", so Jessen weiter.

Der Optimismus der Branche ist jedoch allenfalls vorsichtig, von einer dynamischen Entwicklung könne keine Rede sein, eher von einem "Silberstreifen am Horizont". Hoffnungen dürfen sich die Verbandsmitglieder auch aufgrund der derzeitigen Debatte um eine Energiewende machen. Allerdings seien die Herausforderungen deutlich größer als der Nachfrageschub nach Fukushima, ergänzte BDH-Hauptgeschäftsführer Andreas Lücke. "Die bereits im Energiekonzept und nunmehr auch mit der Energiewende geforderte Verdopplung des Modernisierungstempos im energetisch völlig veralteten Gebäudebestand bedarf zusätzlicher Investitionsanreize", forderte Lücke. Dabei unterstützt der Verband ähnlich gelagerte Vorschläge aus dem Bundesumweltministerium, hieß es dazu weiter.

Gerade in der energetischen Sanierung des Gebäudebestandes stecke enormes Potenzial. Ohne zusätzliche staatliche Investitionsanreize dürfte es hingegen schwierig werden, die angestrebte Energiewende tatsächlich vollziehen zu können. Sinnvoll und zielführend sei eine Doppelstrategie aus mehr Energieeffizienz und erneuerbaren Energien zur Gewinnung von Wärme und Strom im Gebäudebestand. Die staatlichen Förderinstrumente dazu müssten optimiert und ausgebaut werden, so die Forderung des Industrieverbandes.







Artikel Service



Köln Nachrichten - das topaktuelle Newsportal fü Köln und die Region
Köln Nachrichten - developed with TYPO3 by beuse und beuse