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27. 05. 2012
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Holzpellet-Heizungen sind im Kommen


02.11.2011 21:15 von:

Schlagwörter: Köln,TÜV Rheinland AG,2011,November,Holzpellet,Heizung,Vorgaben,Hausfeuerung,Gre

Die Suche nach Alternativen zur klassischen Öl- oder Gasheizung führt immer häufiger zum “Holzpellet”. Die kleinen gepressten Holzspäne aus der verarbeitenden Holzindustrie erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Zwar ist die Anschaffung einer solchen Heizung aufgrund der dort eingebauten Technik deutlich teurer als beispielsweise eine Gastherme. Da es sich bei dem Rohstoff jedoch um einen nachwachsenden handelt und die Kapazitätsgrenzen der Produzenten nicht einmal ansatzweise erschöpft sind, wird das Heizen mit dem Abfallprodukt von Sägewerken bei den Betriebskosten schon jetzt zu einer Alternative, wie Branchenexperten längst wissen. In ganz Deutschland gibt es bereits jetzt rund 140.000 Wohnhäuser, in denen diese Heizungsart zum Einsatz kommt. Die hochmodernen Brennkessel zeichnen sich dabei in der Regel durch viel Regelungs- und Steuertechnik aus. Lediglich ein Vorratsraum für die Zwischenlagerung des Brennstoffs muss eingeplant werden.

Der in Köln ansässige TÜV Rheinland AG macht in diesem Zusammenhang auf die gängigen Sicherheitsstandards aufmerksam. "Pelletheizungen sind in der Anschaffung zwar etwas teurer als Ölheizungen, aber die Kosten amortisieren sich", erklärt Marcus Blachnik, Pellet-Experte bei TÜV Rheinland, den Markterfolg dieses Produkts. Neben der Sicherheit der Anlage muss auch der Brennstoff selbst die gesetzlichen Vorgaben erfüllen. So dürfen beispielsweise keine chemischen Bindemittel verwendet werden. Prüfeinrichtungen wie unter anderem auch der TÜV kontrollieren in regelmäßigen Abständen, ob die verwendeten Brennstoffe die geforderten Grenzwerte in der Hausfeuerung einhalten. Hersteller, die diese Vorgaben erfüllen, erhalten das Prüfkennzeichen des Deutschen Instituts für Normung (DIN). „Geprüfte Pellets haben einen geringen Wasseranteil, weisen eine bestimmte Festigkeit auf, damit sie nicht zerfallen, und befolgen auch in Dicke und Länge die Richtlinien der Norm“, so der TÜV-Experte weiter.

Allerdings müssen die Holzpellets auch richtig gelagert werden. Das sei entscheidend für eine möglichst effiziente Verbrennung. Das Holzlager sollte nicht im Wohnbereich des Hauses liegen, trocken gehalten und gut durchlüftet sein, damit eventuelle Gase entweichen können. Sinnvoll ist die Anschaffung eines belüfteten Außendeckels über dem hauseigenen Pelletlager, so die Expertenempfehlung. Beim Kauf einer neuen Holzpellet-Heizung sollten die potenziellen Nutzer auf jeden Fall die Emissionsgrenzwerte für kleine und mittlere Feuerungsanlagen im Auge behalten. Die Vorschriften werden sich aller Voraussicht nach auch in den kommenden Jahren eher verschärfen denn zurückgehen, so die abschließende Empfehlung des Kölner Prüfkonzerns.







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