27. 05. 2012
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IHK: Generation Praktikum und der Bedarf an Fachkräften in der Medienwirtschaft
In der kommenden Woche finden in der bayerischen Landeshauptstadt München die dortige Kongressveranstaltung zur Medienwirtschaft statt. Erstmals beteiligt sich dort auch die Kölner Industrie- und Handelskammer IHK an der gemeinsamen Gestaltung des Rahmenprogramms. Wie die Kammer im Vorfeld der Münchener Medientage ausführte, diskutieren auch Kölner Experten mehrere Tage die derzeitige Praxis für den Berufseinstieg und die Branchenbedürfnisse nach Fachkräften. Praktika sind für eine hineinschnuppern sicher sinnvoll, sollten aber nicht überstrapaziert werden, so die Position der Kölner Kammer, die sich auch mit denen der beiden anderen Organisatoren, den IHKs München und Oberbayern, deckt. Die Branche profitiert dabei von der hohen Attraktivität des Berufsbildes, viele junge Menschen beiderlei Geschlechts träumen von einer Karriere in den Medien. Beide Kammern bemühen sich seit Jahren, mit Broschüren und anderen Mitteln auf die Qualifizierungsmöglichkeiten und die verschiedenen Organisationen und Unternehmen aufmerksam zu machen.
Die Medientage München starten am Mittwoch kommender Woche und dauern bis zum darauf folgenden Samstag an. Am ersten Kongresstag diskutieren von 15 bis 16 Uhr Friederike Behrends, Geschäftsführerin der WDR mediagroup digital, Köln, und Kiki Koch, Production Director \"Welt der Wunder\", München, Moderator ist der Hauptgeschäftsführer der Münchner IHK, Peter Driessen. Das Thema des Panels trägt den passenden Namen \"Medienwirtschaft und Fachkräftebedarf - Praktika sind keine Lösung!\". Das Impulsreferat hält ein Kölner Medienexperte. Prof. Werner Schwaderlapp, Direktor des Kölner Medien Management Instituts an der Hochschule Fresenius, führt mit einem Impulsreferat in das Thema ein. Als besonderes Highlight aus der Kölner Heimat ist auch die Kölner Wurstbraterei mit am Start. Die wurde am vergangenen Montag vor der Kölner Kammer zu einem Fototermin in Szene gesetzt.
Dabei sind auch die Medienunternehmen – wie andere Branchen auch – auf qualifiziertes Fachpersonal angewiesen. Dabei spielen die beiden Medienhauptstädte Köln und München eine Vorreiterrolle, schließlich sind die entsprechenden Fachleute zugleich auch ein Standortvorteil für die Städte selbst. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch Medienunternehmen den Mangel an Fachkräften beklagen werden, die sich in einer schnell wandelnden Medienwelt auf neue Begebenheiten wie crossmediale und konvergente Unternehmenskonzepte rasch einstellen können, sind sich die Verantwortlichen der beiden Kammern sicher. In München beispielsweise sind 15.000 Medienunternehmen mit rund 95.000 Beschäftigten auf dem Markt tätig. Köln steht dem als Standort des erfolgreichsten deutschen Privat- und des größten öffentlich-rechtlichen Senders dem kaum nach, wie IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Herbert Ferger betonte. Das Thema „Fachkräftenachwuchs“ ist dabi keineswegs vom Tisch ganz im Gegenteil. Bereits im kommenden Jahr wolle man das Thema erneut auf die Tagesordnung setzen. Dann findet in der Domstadt wieder das Medienforum.NRW statt.

























