27. 05. 2012
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IHKs diskutieren in Düsseldorf über die Zukunft der Gesundheitswirtschaft
Auf einer Fachveranstaltung in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf haben Experten der Industrie- und Handelskammern im Rheinland mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, Daniel Bahr, über die Zukunft der Gesundheitswirtschaft diskutiert. Wie die Kölner Kammer am heutigen Dienstag in einer Presseerklärung bekannt gab, stand die Veranstaltung unter dem Motto "quo vadis Gesundheitswirtschaft". Die Diskussionen der zurückliegenden Monate waren demnach von großen Unsicherheiten geprägt. Zunächst gab es in Berlin einen Regierungswechsel und damit auch neue Prioritäten in der Gesundheitspolitik. Dann folgte nach den Landtagswahlen in NRW im Mai dieses Jahres eine mehrmonatige Phase der Koalitionsfindung. Folgerichtig waren auch hier lange Zeit keine konkreten Aussagen zur zukünftigen Ausrichtung der Landespolitik verfügbar. Um das zu ändern, hatten die Kammern in Nordrhein-Westfalen angeregt, in einer gemeinsamen Veranstaltung einige Orientierungspunkte zu geben.
So ließ der Leiter des nordrhein-westfälischen Strategiezentrums, Dr. Andreas Meyer-Falcke, stellte dabei klar, dass die Gesundheitswirtschaft auch bei der neuen rot-grünen Landesregierung einen hohen Stellenwert habe. In Nordrhein-Westfalen gibt es nach Angaben der Kammern inzwischen rund 27.000 Mitgliedsunternehmen, die ihren Schwerpunkt in dieser Branche haben. Im bevölkerungsreichsten Bundesland arbeiten mehr als eine Million Menschen hauptberuflich in der Gesundheitswirtschaft. Zugleich gibt es zahlreiche Schwerpunktforschungen an den Hochschulen des Landes. Mit seinem Exzellenzcluster Alterungsforschung auf dem Kölner Unicampus ist dabei ein wichtiger Baustein. Der Großteil der Arbeitsplätze fällt jedoch im weiten Feld der Pflegedienstleistungen an. Mit dieser Infrastruktur habe NRW gute Chancen, sich europaweit als führende Gesundheitsregion zu etablieren, so das Credo der Anwesenden.

























