27. 05. 2012
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IW: Neue Bundesländer führen beim Bierkonsum
In den neuen Bundesländern trinken die Menschen im Durchschnitt 131 Liter pro Person und Jahr. Das hat eine Analyse des in Köln ansässigen Institut der deutschen Wirtschaft nun herausgefunden. Rund um den so genannten "Vatertag" – bekannt für seine mit Bollerwagen und Fässchen umherziehenden Männergruppen – gehen die Kölner Wirtschaftsforscher von einer spürbaren Belebung im Absatz dieses Getränkes aus. Mit dem so festgestellten Wert liegen die fünf neuen Ländern damit aber auch deutlich über dem Bundesdurchschnitt und folglich über dem Durchschnittswert der alten Länder. Hier konsumieren die Verbraucher pro Jahr lediglich 118 Liter der Hopfenkaltschale.
Den ersten Platz im Ranking der biertrinkenden Bundesländer erkämpfte sich Sachsen mit 197 Litern je Einwohner, auf dem zweiten Rang befinden sich Mecklenburger und Vorpommern mit 176 Litern noch vor den sonst so erfolgsverwöhnten Bayern. Diese verzehrten trotz ausgeprägter Biergartenkultur nur 172 Liter pro Kopf und Jahr. Sehr wenig trinken dagegen die Berliner und Brandenburger mit einem Pro-Kopf-Absatz von nur 69 Litern. Das Schlusslicht ist Hessen: Weniger als 50 Liter Bierverbrauch lassen sich vermutlich mit der regionalen Präferenz für Äppelwoi zumindest in der Südhälfte des Landes erklären. Auch die Badener und Württemberger sind dem Gerstensaft weniger zugetan, da im Südwesten das Viertele Wein höher geschätzt wird als im Norden oder bei den bayerischen Nachbarn, so die Analyse der Wirtschaftsforscher.

























