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27. 05. 2012
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Kölner Industrieverband zieht positives Fazit der ISH


24.03.2011 23:21 von:

Schlagwörter: Köln,BDH,Verband,ISH,Frankfurt,2011,Leitmesse,international,Haustechnik,Gebäudet

Am vergangenen Samstag (19. März 2011) ging in den Frankfurter Messehallen die diesjährige internationale Fachmesse ISH zu Ende. Mit etwas mehr als 200.000 Besuchern, 2355 ausstellenden Hersteller und einem stark gestiegenen Andrang auf Anbieter innovativer und alternativer Lösungen in der Haus- und Gebäudetechnik war die Großveranstaltung erneut wichtiger Impulsgeber für die Branche. Im Nachklang zur Messe zeigte sich auch der Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH) hoch zufrieden mit dem Messeverlauf. Die im BDH organisierten 96 Hersteller von effizienten Systemen, die zugleich erneuerbare Energien einkoppeln, demonstrierten auf der ISH Energy 2011 erneut ihre internationale Spitzenstellung, so das Fazit des Verbandes. Hightech aus Deutschland, Innovationen und wegweisende Lösungen für die Energieeinsparung in Gebäuden und in der industriellen Wärme kennzeichneten die ISH. Eine starke Präsenz des deutschen Handwerks sowie von Ingenieuren und Planern bewies die Attraktivität der internationalen Leitmesse für die moderne Gebäudetechnik, hieß es dazu weiter.

"Gegenüber der ISH 2009 konnte der ausländische Besucheranteil hochrangiger Entscheider um 21 Prozent auf über 71.000 Besucher gesteigert werden. Die Internationalität der ISH hat damit ein Rekordniveau erreicht und unterstreicht die führende Position der deutschen Heizungsindustrie in der Welt", erklärte Klaus Jesse, Präsident des BDH, nach der "Weltleitmesse. Selbst die Katastrophe in Japan knapp eine Woche vor dem Beginn der ISH konnten dem ausländischen Interesse keinen Abbruch tun. "Damit gewinnt die existenzielle Frage nach Energieeffizienz im größten Energieverbrauchssektor der Welt, dem Gebäudebereich, zusätzlich an Bedeutung", ergänzt der Hauptgeschäftsführer des BDH, Andreas Lücke.

Positive Zahlen für Deutschlands CO²-Bilanz

Das gastgebende Land darf sich nach Meinung des BDH dabei auf die Fahne schreiben, in Sachen Effizienzsteigerung Impulsgeber und Vorbild zu sein. Im Bereich der Effizienzsteigerungen von Gebäuden, aber auch bei der Prozesswärme im größeren Leistungsbereich, konnten in Deutschland CO2-Minderungen von rund 100 Millionen Tonnen realisiert werden. Dies entspricht einer Energieeinsparung von über 15 Prozent, gerechnet auf den Gesamtenergieverbrauch Deutschlands. Allerdings gebe es auch in den meisten anderen Staaten ähnliche Werte, wie der BDH einräumte. Die Politik müsse jedoch trotzdem die Rahmenbedingungen schaffen, damit sich dieser Trend weiter fortsetzen kann. Der BDH setzt auf eine Allianz aus Politik, Industrie, Handwerk, Wissenschaft und Ingenieuren, um diese Potenziale zu erschließen. An technisch-kommerziellen Lösungen für die Erschließung mangelt es nicht, so der abschließende Appell der Verbandsverantwortlichen.

Das zum dritten Mal organisierte Technologie- und Energieforum der ISH zeigte mehr als 30 Fachvorträge und zählte rund 1600 Fachbesucher aus aller Welt. Die Materialien konnten in sechs verschiedenen Sprachen abgerufen werden. Der BDH und seine Mitgliedsunternehmen erwirtschafteten im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatz von 12,2 Milliarden Euro. Die Branche zählt rund 62.000 Beschäftigte.







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