27. 05. 2012
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Lkw und Busse zeigen Schwächen beim Licht-Test
Viele Busse und Lkw sind nach wie vor unzureichend beleuchtet. Gerade in der kalten Jahreszeit mit ihren kurzen Hellphasen können Mängel bei der Beleuchtung zu schwerwiegenden Folgen führen und sind nicht selten Ursachen von Unfällen. Das hat nun eine Untersuchung des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) und der Deutsche Verkehrswacht (DVW) herausgefunden. Mehr als ein Drittel der untersuchten Großfahrzeuge (35,3 Prozent) waren demnach mit nur unzureichender Beleuchtung unterwegs. Gegenüber dem Vorjahreswert von rund 39 Prozent gab es zwar eine spürbare Verbesserung, die Mängelquote ist nach Meinung der Fahrzeugexperten der beiden Organisationen weiterhin zu hoch.
ZDK-Präsident Robert Rademacher bezeichnete die Mängelquote als “unbegreiflich hoch”. Vor allem defekte Scheinwerfer waren häufig Grund für eine negative Bewertung. Mehr als jeder fünfte Bus oder Lkw (21,5 Prozent) hatte hier Mängel. Auch bei den Rücklichtern war die Mängelquote mit 13,15 Prozent sehr hoch. Etwa jeder zehnte Scheinwerfer war zu hoch eingestellt, das blendet den Gegenverkehr und ist ebenfalls ein Mangel, der für unnötige Gefahren im Straßenverkehr sorgt. Die Sicherheitsrisiken sind gerade in der dunklen Jahreszeit sehr hoch und durchaus vermeidbar. "Wer bereits auf der Autobahn hinter einem Lkw gefahren ist, der fehlerhaft beleuchtet war, weiß, wie gefährlich das ist". Nutzfahrzeuge müssen durch einwandfreie Beleuchtung frühzeitig als solche erkennbar sein, damit andere Verkehrsteilnehmer eine Chance haben, sich richtig zu verhalten, erklärte Dr. Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht und Bundesminister a. D..

























