27. 05. 2012
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NRW: Einzelhandel beendet 2011 mit leichtem Umsatzrückgang
Der nordrhein-westfälische Einzelhandel hat im Monat Dezember weniger umgesetzt als ein Jahr zuvor. Der Umsatzrückgang hielt sich jedoch mit einem Minus von 1,9 Prozent (real) bzw. 0,4 Prozent (nominal) in Grenzen. Bei den realen Umsatzzahlen wird die Preisentwicklung der vergangenen zwölf Monate mit berücksichigt. Aufgrund der insgesamt positiven Entwicklung des privaten Konsums im bevölkerungsreichsten Bundesland stieg die Beschäftigtenzahl im Dezember 2011 gegenüber dem Vorjahresmonat allerdings um exakt ein Prozent an.
Die Stagnation der Einzelhandelsumsätze hat dabei im letzten Monat des vergangenen Jahres nahezu alle Segmente erfasst. Selbst der nicht verkaufsraumgebundene Einzelhandel, inklusive Internethandel, konnte seinen Siegeszug im Dezember erst einmal nicht fortsetzen. Hier gingen die nominalen Umsätze um 1,7, die realen sogar um 6,5 Prozent zurück. Davon unbeeindruckt haben die Marktteilnehmer hier die Zahl der Beschäftigten um 6,4 Prozent aufgestockt, wie das Statistische Landesamt IT.NRW am heutigen Donnerstag bekannt gab. Auch beim Fachhandel mit Büchern, Schreibwaren und Bürobedarf ging es mit 2,5 (nominal) bzw. 2,7 Prozent (real) etwas deutlicher nach unten.
Eindeutiger Sieger der Dezember-Statistik im Einzelhandel ist der Einzelhandel mit Unterhaltungselektronik, Baubedarf, Haushaltsgeräten und Möbeln. In absoluten Zahlen legte diese Branche um 2,6 Prozent zu, nach Berücksichtigung der Preisentwicklung blieb ein spürbares Umsatzplus von 2,4 Prozent übrig. Im Gesamtjahr 2011 errechneten die Landesstatistiker ein nominales Umsatzplus von 1,6 Prozent. Unter Berpücksichtigung der Preisentwicklung blieb davon allerdings nichts übrig. Immerhin: Mit einer Punktlandung von null Prozent blieb der Einzelhandelsumsatz wenigestens konstant, hieß es dazu abschließend.


























