27. 05. 2012
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NRW: Gastgewebe im November nur nominal im Plus
Die nordrhein-westfälischen Betriebe im Gastgewerbe haben im November 2010 etwas mehr umgesetzt als ein Jahr zuvor. Das Umsatzwachstum legte in absoluten Zahlen um 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zu. Berücksichtigt man jedoch die Preisentwicklung dazwischen, ergibt sich für die gesamte Branche ein Rückgang von 1,4 Prozent. Allerdings gab es im November enorme Unterschiede zwischen den einzelnen Segmenten. Am Trend rückläufiger Beschäftigtenzahlen ändert das allerdings wenig. Obwohl die Zahlen zuletzt wieder etwas besser wurden, zeigen sich die Personalverantwortlichen weiterhin zurückhaltend bei der Festanstellung neuer Beschäftigter. Gegenüber 2009 sank deren Zahl um 2,1 Prozent, so das Statistische Landesamt IT.NRW am heutigen Montag.
Hotels und Pensionen sind Gewinner
Nach den aktuellen Statistiken gehörte die Gruppe der Hotels, Gasthöfe und Pensionen zu den absoluten Gewinnern des Monats November. Um stolze acht Prozent stieg der Umsatz empor. Allerdings schrumpfte auch hier das Plus aufgrund der Preissteigerungen der vergangenen zwölf Monate. Rechnet man diesen Effekt aus den Umsatzzahlen heraus, bleibt ein Umsatzanstieg von gerade einmal zwei Prozent. Während die Caterer kaum nennenswerte Veränderungen gegenüber November 2009 zeigten, sanken die Umsätze im Gastronomiegeschäft weiter. In der größten Einzelgruppe der Restaurant, Gaststätten, Eis-Cafes und Imbissstuben sanken die Umsätze auch in absoluten Zahlen. Gegenüber November 2009 lag das Umsatzminus bei 1,1 Prozent, unter Einbeziehung der Preissteigerungen sogar bei 2,4 Prozent. Mit 3,1 Prozent war der Beschäftigtenrückgang hier sogar noch deutlicher als auf dem Gesamtmarkt.

























