27. 05. 2012
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NRW: Gastgewerbe legt im Sommer kräftig zu
Die Umsätze der Betriebe im nordrhein-westfälischen Gastgewerbe verzeichneten eine positive Umsatzentwicklung im Monat Juli 2010. Das teilte am heutigen Mittwoch das Statistische Landesamt IT. NRW mit. Demnach stiegen die Umsätze in der Gesamtbranche gegenüber Juli 2009 um nominal 9,5 Prozent an. Unter Berücksichtigung der Preisentwicklung blieb allerdings nur ein recht moderates Wachstum von 3,5 Prozent übrig (real). Die Zahl der im Gastgewerbe Beschäftigten sank allerdings gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,5 Prozent. Der Unterschied zwischen nominalen und realen Preisen ist bedingt durch Preissteigerungen bei den Hotel und anderen Beherbergungsbetrieben. Hier lag das nominale Wachstum bei 9,2, das reale aber nur bei 3,3 Prozent. In dieser Branche waren sogar 2,6 Prozent weniger Menschen beschäftigt als ein Jahr zuvor, meldete das Landesamt weiter.
Verlierer im Monat Juli war – nicht zum ersten Mal – die Gastronomie. Während es bei den nominalen Umsätzen ein minimales Plus von 0,8 Prozent gab, rutschte dieser Wert unter Berücksichtigung der Preisentwicklung innerhalb eines Jahres auf minus 0,4 Prozent.. Bei den Beschäftigten liegt das Minus im Jahresvergleich sogar bei 3,4 Prozent. Einzig der Bereich der Caterer meldet Wachstum in allen Sparten. Während die Umsätze um 6,8 (nominal) bzw. 5,7 Prozent (real) anstiegen, legte die Branche auch bei den Beschäftigten zu. Das knappe Plus von 0,5 Prozent reichte aber nur Kosmetik in dieser Spalte. In den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres verbesserte sich das Ergebnis gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf einen Umsatzrückgang von 0,9 Prozent. Real sind es immerhin noch 3,1 Prozent Umsatzrückgang. Die Landesstatistiker haben das Erhebungsverfahren im Juni dieses Jahres umgestellt, so der abschließende Hinweis der Landesbehörde.

























