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27. 05. 2012
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NRW: Gastgewerbe mit nominalen Umsatzsteigerungen im Oktober


14.12.2010 12:16 von:

Schlagwörter: NRW,Gastgewerbe,Oktober,2010,Umsatz,Umsatzentwicklung,Hotel,Gastronomie,Beschäft

Der Oktober 2010 war wohl doch ein guter Monat. Das zumindest legt die aktuelle Statistik des Landesamtes IT.NRW nahe. Mit einem Umsatzplus in absoluten Zahlen in Höhe von 2,2 Prozent erwirtschafteten die Betriebe zumindest im Herbst ein leichtes Umsatzplus. Berücksichtigt man dazu die Preisentwicklung der zurückliegenden zwölf Monate, hatten die Betriebe jedoch ein leichtes Umsatzminus von 0,1 Prozent zu verzeichnen. Im bisherigen Gesamtjahr verbessert sich die Jahresstatistik trotzdem. Im Zeitraum der ersten zehn Monate sanken die Umsätze um nominal 1,3 Prozent. Real gingen sie sogar um 3,5 Prozent zurück, wie die Landesstatistiker ermittelten.

In den einzelnen Bereichen gab es auch in diesem Monat wieder Gewinner und Verlierer. Eindeutiger Gewinner der Oktober-Statistik ist das Hotelgewerbe. Hier verzeichneten die Betriebe im Herbstmonat ein sattes Umsatzplus von 7,7 Prozent. Zwar blieb unter Berücksichtigung der Preisentwicklung nur ein Umsatzplus von 2,2 Prozent übrig, trotzdem war das der beste Wert unter den verschiedenen Segmenten. In der Gastronomie stiegen die Umsätze nur in absoluten Zahlen leicht an (+ 0,4 Prozent). Real blieb ein Umsatzminus in Höhe von 0,8 Prozent. Bei den Restaurants, Gaststätten und Eiscafes lag das reale Umsatzminus sogar bei 1,1 Prozent. Auch bei den Cateringbetrieben und Kantinenbetreibern ergab sich ein ähnliches Bild.

Auf die Beschäftigungssituation haben die Betriebe indes noch nicht reagiert. Im Jahresvergleich sank die Zahl der Beschäftigten über alle Segmente hinweg um 2,1 Prozent. Lediglich bei den Caterern und Kantinenbetreibern stieg die Zahl der Mitarbeiter leicht an (+ 0,4 Prozent). Besonders deutlich war der Beschäftigungsrückgang bei den Gastronomiebetrieben. Hier gingen die Beschäftigtenzahlen um 2,4, bei den Restaurants, Gaststätten und Eiscafes sogar um 3,2 Prozent zurück, hieß es dazu abschließend.







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