27. 05. 2012
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NRW: Gastgewerbe rutscht ins Umsatzminus
Das nordrhein-westfälische Gastgewerbe ist im September dieses Jahres leicht geschrumpft. Wie das Statistische Landesamt IT.NRW am heutigen Freitag bekannt gab, stagnierten die Umsätze in absoluten Zahlen. Unter Berücksichtigung der Preisentwicklung ergab sich indes ein Umsatzrückgang von 1,7 Prozent. Die Gesamtjahresbilanz sieht aber weiterhin gut aus. In den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres stiegen die kumulierten Umsätze um 3,4 (nominal) bzw. 2,1 Prozent (real) an. Trotz der zuletzt rückläufigen Umsätze bleibt das Beschäftigungsniveau hoch. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Beschäftigten um 2,9 Prozent und damit recht deutlich an.
Gastronomie gewinnt – Hotellerie verliert
Auch im September gab es wieder Gewinner und Verlierer. Vor allem die Gastronomen dürften sich über eine gestiegene Nachfrage freuen. Hier stiegen die Umsätze nominal um 2,5 Prozent an. Auch nach statistischer Berücksichtigung der Preissteigerung bleibe ein Plus von 0,7 Prozent übrig. Etwas schwächer war das Wachstum in der Kategorie Restaurants, Gaststätten, Cafés und Imbissstuben. Hier entwickelte sich das Beschäftigungsniveau mit einem Plus von 5,1 Prozent am dynamischsten. Während die Caterer nominal mit 1,9 Prozent im Plus und real mit 0,6 Prozent im Minus, verloren die Beherbergungsdienstleistungen. Die Umsätze machten mit einem Umsatzrückgang von sechs (nominal) bzw. acht (real) Prozent einen deutlichen Knick nach unten, wie die Landesstatistiker ermittelten.

























