27. 05. 2012
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NRW: Im Mai gab es positive Vorzeichen
Der nordrhein-westfälische Einzelhandel hat im zurückliegenden Monat Mai 2011 steigende Umsätze erwirtschaftet. Wie das Statistische Landesamt IT.NRW am heutigen Mittwoch bekannt, legten die Umsätze im Mai auf Jahresbasis um nominal drei Prozent zu. Rechnet man die Preissteigerung aus den Umsätzen heraus, bleibt auch real ein Umsatzplus von 1,2 Prozent übrig. Auch bei der Entwicklung der Beschäftigtenzahlen blieb die Branche im grünen Bereich. Hier stieg die Zahl mit 0,5 Prozent allerdings deutlich moderater.
Der Blick auf die einzelnen Einzelsegmente zeigt auch im Mai wieder deutliche Unterschiede. Allerdings überwogen in der überwiegenden Mehrzahl der Branchen das Pluszeichen. Vor allem der Handel mit Unterhaltungselektronik, Baubedarf, Haushaltsgeräten und Möbeln stieg mit hohen Zuwachsraten. Gegenüber Mai 2010 stiegen hier die Umsätze um 5,7 (nominal) bzw. 4,8 Prozent. Über dem Landesdurchschnitt entwickelten sich auch die Umsatzzahlen beim nicht verkaufsraumgebundenen Einzelhandel. In dieser Sammelkategorie werden auch die Umsätze aus dem Internethandel miterfasst. Die Umsätze stiegen hier um 7,7 (nominal) bzw. 2,2 Prozent (real).
Im Buchhandel und im Bereich Apotheken/Kosmetik zeigte sich ein weiteres Phänomen, Hier überstieg das reale Umsatzwachstum das nominale, ein Zeichen für eher sinkende Preise. Verlierer des Monats sind die Supermärkte und Lebensmittelhändler Ihre Umsätze stiegen nominal zwar auch um 2,1 Prozent. Doch nominal war dieser Bereich der einzige mit einem negativen Vorzeichen. Der reale Umsatzverlust blieb allerdings mit 0,4 Prozent auf einem moderaten Niveau, hieß es dazu weiter.

























