27. 05. 2012
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NRW-Industrie: Auftragseingänge bleiben im Minus
Die Nachfrage nach Industrieprodukten aus Nordrhein-Westfalen bleibt im Monat Oktober weiterhin gedämpft. Wie das Statistische Landesamt IT.NRW am heutigen Donnerstag bekannt gab, sank der entsprechende indexwert auf 95,5 Punkte und lag damit um drei Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Inlandsnachfrage kam dabei mit einem Minus von zwei Prozent etwas besser davon als die Nachfrage aus dem Ausland. Hier registrierten die Landesstatistiker einen Rückgang der Auftragseingänge von vier Prozent. Der entsprechende Indexwert bleibt dabei mit 95,5 Prozent weiterhin deutlich unter dem gesetzten Basiswert von 95,5 Punkten.
Am besten schnitten im Oktober die Hersteller von Investitionsgütern ab. Hier gab es ein Null-Wachstum. Einer gesunkenen Nachfrage im Inland (- vier Prozent) stand ein weiterer Anstieg der Auslandsnachfrage um zwei Prozent entgegen. Aufgrund der starken Exportorientierung der Branche kam unterm Strich ein Nullwachstum heraus. Die anderen drei Segmente hingegen mussten leichte Rückgänge bei den Auftragseingängen hinnehmen. So ging die Nachfrage nach Verbrauchsgütern um drei, und die nach Vorleistungsgütern um fünf Prozent zurück. Am härtesten traf es die Hersteller von Gebrauchsgütern, hier registrierten die Landesstatistiker ein Minus von sieben Prozent fest. Wie auch bei den Verbrauchsgüter war in dieser Branche die Diskrepanz zwischen In- und Auslandsnachfrage am größten. Einem leichten Plus von einem Prozent bei Inlandsnachfrage standen bei den Herstellern von Gebrauchsgütern bei den Auftragseingängen aus dem Ausland ein Minus von 13 Prozent zu Buche.

























