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27. 05. 2012
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NRW-Industrie setzt Wachstum vor


02.12.2010 14:56 von:

Schlagwörter: NRW,Industrie,Nachfrage,Oktober,2010,Investitionsgüter,Hersteller,Verarbeitendes

Symbolbild: www.pixelio.de/madmax

Produkte der nordrhein-westfälischen Industriebetriebe bleiben weltweit weiterhin gefragte Güter. Das belegt die jüngste Statistik des Landesamtes IT.NRW, die am heutigen Donnerstag veröffentlicht wurde. Wie die Landesstatistiker ermittelten, erhöhte sich die Nachfrage im Verarbeitenden Gewerbe gegenüber Oktober 2009 um 14 Prozent. Die Nachfrage nach Produkten der heimischen Industrie bleibt damit weiterhin ausgesprochen dynamisch. Der entsprechende Indexwert ist allerdings immer noch etwas unter dem Stand des Jahres 2005. Mit 98,4 Prozentpunkten nähert sich der aktuelle Indexwert aber dem des Basisjahres mit großen Schritten an. Während die Bestellungen aus dem Inland mit immerhin elf Prozent zulegen konnte, stieg die Auslandsnachfrage mit einem Wachstum von 17 Prozent deutlich dynamischer.

Verbrauchsgüterhersteller rutschen ins Minus

Unter den einzelnen Branchen gab es auch im Oktober wieder klare Gewinner und Verlierer. Minuszeichen weist dabei die Branche der Verbrauchsgüterhersteller auf. Hier sank die Nachfrage insgesamt um drei Prozent. Besonders bei den Bestellungen aus dem Inland gab es einen erheblichen Dämpfer in der Konjunkturentwicklung. Um gleich acht Prozent lag die Nachfrage hier unter dem Stand des Vorjahres. Nur weil die Auslandsnachfrage mit drei Prozent stieg, fiel das Gesamtergebnis noch halbwegs moderat aus. Auch die Hersteller von Gebrauchsgütern wuchsen im Oktober nicht so dynamisch wie die Industrie insgesamt. Auch hier überstieg die Nachfrage aus dem Ausland (+ elf Prozent) die aus dem Inland (+ ein Prozent) deutlich.

Gewinner waren – wie schon in den Vormonaten – die Hersteller von Investitions- und Vorleistungsgütern. Während Letztere die Bestellungen um 14 Prozent steigern konnten, legte die Nachfrage nach Investitionsgütern aus heimischer Produktion im Oktober sogar um 17 Prozent zu. Etwas überraschend ist dabei die deutlich stärkere Nachfrage nach Investitionsgütern aus dem Inland. Die Bestellungen aus Deutschland überstiegen das Oktober-Ergebnis des Vorjahres um 19 Prozent, während die Auslandsnachfrage lediglich um 15 Prozent anzog. Dies war in der Boomphase der Vormonate stets andersherum. Experten sehen dies als Anzeichen einer sich zunehmend dynamisch entwickelnden Binnennachfrage.







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