27. 05. 2012
Seite drucken
NRW: Industriekonjunktur boomt weiter
Im Juli dieses Jahres hat sich die positiven Nachfrageentwicklung des Verarbeitenden Gewerbes weiter fortgesetzt. Wie das Statistische Landesamt IT.NRW am heutigen Mittwoch bekannt gab, stieg der entsprechende Indexwert für die Auftragseingänge gegenüber dem Vorjahresmonat um 18 Prozent an. Der entsprechende Indexwert liegt bei 96,5 Punkten und damit noch immer unter dem Niveau des statistischen Ausgangsjahres 2005 (=100). Vor allem die Nachfrage aus dem Ausland trieb den Indexwert nach oben. Während im Inland die Nachfrage um immerhin zwölf Prozent anstieg, zeigte sich die Auslandsnachfrage mit einem Wachstum von 25 Prozent deutlich dynamischer. Die historische Krise des vergangenen Jahres ist jedoch trotz der weiterhin robusten Konjunktur noch immer nicht ausgeglichen. Die derzeitigen Zahlen zum Auftragseingang liegen deutlich unter dem Stand des Vorkrisenjahres 2008, so die Landesstatistiker.
Innerhalb der einzelnen Branchen gab es auch im Hochsommer 2010 wieder deutliche Unterschiede. Allerdings gab es über alle Bereiche hinweg Pluszeichen, auch wenn sie bei der Nachfrage nach Verbrauchsgütern mit zwei Prozent aus dem Inland und lediglich einem Prozent im Auslandsgeschäft eher gering war. Den höchsten Einzelwert erreichte die Branche der Investitionsgüterhersteller mit einem Wachstum von 22 Prozent. Vor allem das Auslandsgeschäft verlief mit einem Anstieg auf Jahresbasis von 31 Prozent ausgesprochen dynamisch. Auch im Inland war die Nachfrage mit einem Plus von elf Prozent durchaus stabil. Das Auslandsgeschäft war dabei maßgeblich durch einen Großauftrag aus Russland bestimmt, hieß es aus dem Statistischen Landesamt abschließend.


























