27. 05. 2012
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NRW: Industrienachfrage bleibt im Februar auf hohem Niveau
Die nordrhein-westfälische Industrie konnte auch im Monat Februar 2011 seine Wachstumsdynamik weiter fortsetzen. Wie das Statistische Landesamt IT.NRW am heutigen Freitag bekannt gab, stieg die Nachfrage nach Produkten aus Industriebetrieben im bevölkerungsreichsten Bundesland gegenüber Februar 2010 um 17 Prozent an. Der entsprechende Indexwert erreichte im Monat Februar ein Niveau von 102,7 Punkten (Basisjahr: 2005). Die Nachfrage wurde sowohl durch den Export als auch die Binnenkonjunktur getragen, wie die Landesstatistiker weiter ausführten. Während die Inlandsnachfrage um 15 Prozent, erreichte das Auftragsvolumen aus dem Ausland mit einem Plus von 18 Prozent ein etwas höheres Wachstum. Allerdings liegt das Niveau der Auftragseingänge trotz des weiterhin ausgesprochen dynamischen Wachstums noch unter dem Niveau des Vorkrisenjahres. Die historische Krise des Jahres 2009 ist demnach noch nicht ganz überwunden.
Im Vergleich der Segmente gab es drei Gewinner und einen Verlierer. Absoluter Highflyer ist weiterhin die Branche der Investitionsgüterhersteller. Hier erhöhte sich die Inlandsnachfrage sogar um 25 Prozent, während das Auslandswachstum mit 22 Prozent nur wenig darunter lag. Auch bei den Herstellern von Vorleistungsgütern (Inland: + 14 Prozent, Ausland: + 17 Prozent) und denen von Gebrauchsgütern (Inland: + 9 Prozent, Ausland: + 1 Prozent) gab es positive Vorzeichen. Lediglich bei den Herstellern von Verbrauchsgütern gab es im Jahresvergleich ein kräftiges Minus von vier Prozent. Dabei zog die Nachfrage aus dem Ausland zwar um zwei Prozent an, aber der kräftige Rückgang bei der Inlandsnachfrage sorgte für ein Minus von insgesamt vier Prozent, wie die Landesstatistiker abschließend ausführten.

























