27. 05. 2012
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NRW: Industrienachfrage schwächt sich ab
Die nordrhein-westfälischen Industriebetriebe haben im März dieses Jahres die Nachfrage nach ihren Produkten um acht Prozent erhöhen können. Der entsprechende Indexwert erreichte 111,5 Punkte, wie das Statistische Landesamt IT.NRW am heutigen Montag bekannt gab. In den vorangegangenen Monaten hatte sich die Nachfrage nach Gütern und Waren aus den NRW-Industriebetrieben im Anschluss an die Krise deutlich dynamischer entwickelt. Über fast das gesamte Jahr 2010 sowie die ersten beiden Monate des laufenden Jahres meldeten die Landesstatistiker zweistellige Zuwachsraten. Im Inland lag das Wachstum bei fünf Prozent, aus dem Ausland wurden elf Prozent mehr Aufträge registriert, hieß es dazu weiter.
An der Reihenfolge der einzelnen Branchen hat sich indes wenig geändert. So erreicht die Branche der Vorleistungsgüter als einzige mit einem Anstieg der Auftragseingänge in Höhe von zehn Prozent eine zweistellige Wachstumsrate. Dicht dahinter folgen die Hersteller von Investitionsgütern, die ebenfalls ihr Wachstum mit neun Prozent auf einem hohen Niveau halten konnten. Mit jeweils sieben Prozent Nachfragerückgang haben hingegen die Hersteller von Ge- und Verbrauchsgütern zu kämpfen. Während bei den Gebrauchsgütern vor allem die Nachfrage3 aus dem Ausland schwächelte (minus elf Prozent), war es bei den Verbrauchsgütern die Inlandsnachfrage mit einem Rückgang von elf Prozent, die der Branche das März-Ergebnis verhagelte. Unverändert liegen die Werte bei den Auftragseingängen unter dem Niveau des Jahres 2008, wie die Landesstatistiker abschließend betonten.

























