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27. 05. 2012
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NRW: Umsätze im Einzelhandel gehen leicht zurück


29.11.2010 13:50 von:

Schlagwörter: NRW,Einzelhandel,2010,November,Anstieg,Rückgang,Internet-Einzelhandel,Textilien,

Nach einem kurzzeitigen Boom mit steigenden Umsatzzahlen ist der nordrhein-westfälische Einzelhandel im Monat Oktober wieder ins Minus gerutscht. Wie das Statistische Landesamt IT.NRW am heutigen Montag bekannt gab, sank der Umsatz unter Berücksichtigung der Preisentwicklung gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,1 Prozent. In absoluten Zahlen (nominal) blieben die Umsätze auf dem Niveau vom Oktober 2009, hieß es dazu weiter. Die Zahl der Beschäftigten zeigte sich im Jahresvergleich über alle Segmente hinweg relativ stabil. Sie stieg sogar leicht um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat an, so die Landesstatistiker. In den ersten zehn Monaten des laufenden Jahres blieben die Einzelhandelsumsätze trotzdem deutlich über dem Niveau des Vorjahres. In realen Zahlen lag das Umsatzwachstum bei 1,7 Prozent, nominal betrug der Umsatzanstieg sogar drei Prozent.

Auch im Oktober gab es trotz der leichten Rückgänge in der Branche wieder Gewinner. Die höchsten Steigerungsraten gab es im Segment des so genannten "nicht verkaufsraumgebundenen Einzelhandels". Darunter fassen die Statistiker neben dem Versandhandel auch den Internet-Handel. Hier stiegen die nominalen Umsätze um stolze 11,9 Prozent. Unter Berücksichtigung der Preisentwicklung lag das Umsatzwachstum mit 6,8 Prozent zwar deutlich darunter. Es reichte aber dennoch für den absoluten Spitzenwert innerhalb der Einzelhandelsbranche. Auch der Einzelhandel mit Textilien, Kleidung und Schuhen konnte sich entgegen dem allgemeinen Trend im Oktober mit einem leichten Plus retten. Nominal stiegen die Umsätze um 1,1, real um immerhin noch 0,9 Prozent. Ebenfalls leicht im Plus war der Einzelhandel mit Büchern, Schreibwaren und Bürobedarf. Aufgrund der Preispolitik lag hier das reale Umsatzwachstum sogar über dem der nominellen Umsatzzahlen. Nominal legten die Umsätze um 0,2 Prozent, real sogar um ein Prozent.

Deutlich verloren haben hingegen die SB-Warenhäuser und Supermärkte. Hier ging der Umsatz nominal um ein, real sogar um 2,8 Prozent zurück. Auch der Einzelhandel in Apotheken sowie mit orthopädischen und kosmetischen Produkten verzeichnete einen spürbaren Rückgang seiner Umsätze. Nominal wie real verzeichneten die Händler dieses Segments einen Einbruch um 2,7 Prozent. Die Elektronikeinzelhändler verzeichneten immerhin bei den realen Umsätzen ein Nullwachstum, nominal verloren die Händler ebenfalls leicht an Boden. Hier wie auch im Textileinzelhandel machte sich jedoch ein Beschäftigungseffekt bemerkbar. In beiden Segmenten stieg die Zahl der Mitarbeiter mit 2,6 bzw. 2,1 Prozent deutlich an, hieß es dazu abschließend.







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