27. 05. 2012
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NRW: Wachstum im Gastgewerbe verliert an Dynamik
Im Monat Februar 2011 verzeichnete das nordrhein-westfälische Gastgewerbe einen eher durchwachsenen Monat. Wie das Statistische Landesamt IT.NRW am heutigen Mittwoch bekannt gab, stiegen die Umsätze in der gesamten Branche im Vergleich zum Vorjahresmonat um gerade einmal 1,1 Prozent. Berechnen die Landesstatistiker die Jahresinflation mit ein, rutscht die Kennzahl sogar ins Minus, wenn auch mit – 0,1 Prozent nur sehr schwach. Wesentlich deutlicher geht es da bei der Beschäftigungsentwicklung zur Sache. In allen Bereich gab es im Februar 2011 deutlich weniger Beschäftigte als ein Jahr zuvor. Über alle verschiedenen Segmente hinweg lag die Zahl der Beschäftigten um gleich 2,9 Prozent unter dem Stand des Vorjahresmonats. Vor allem in der Gastronomie wurden in den vergangenen zwölf Monaten kräftig Stellen gestrichen bzw. Gastronomiebetriebe insolvent oder aufgegeben. Mit diesen Februar-Zahlen bleibt die bisherige Entwicklung im jungen Jahr 2011 weiterhin positiv. Allerdings ist das Umsatzplus mit nominal 1,9 und real 0,8 Prozent wieder spürbar zurückgegangen.
Innerhalb der einzelnen Segmente gehörten die Umsatzträger Hotels, Gasthöfe und Pensionen auf der einen, sowie Restaurants, Gaststätten, (Eis-)Cafés und Imbissstuben auf der anderen Seite zu den Gewinnern im Monat Februar. Während beispielsweise der Gastronomiebereich insgesamt im Februar mit nominal + 0,4 und real – 0,8 Prozent deutlich unter dem Branchendurchschnitt blieb, lagen die Restaurants und Gaststätten mit nominal + 1,9 und real +0,6 Prozent deutlich darüber. Spitzenreiter in der Februar-Statistik aber waren Hotels, Pensionen und Gasthöhe mit einem kräftigen Plus von nominal 3,9 und real 2,7 Prozent. Bei Caterern steht einem nominalen Plus in Höhe von 1,1 Prozent ein leichter Rückgang der Umsätzen unter Einberechnung der Jahresteuerung gegenüber, teilten die Landesstatistiker abschließend mit.

























