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27. 05. 2012
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TÜV Rheinland: Energiesparen am PC fängt beim Einkauf an


06.01.2012 17:00 von:(rk)

Schlagwörter: Köln,TÜV Rheinland AG,2012,PC,Energiesparen,Stromkosten

Der TÜV Rheinland hat sich in die Debatte um die “Energiewende” eingeschaltet. Wie das Kölner Prüfunternehmen am heutigen Freitag in einer Presseerklärung ausführte, sollten die Verbraucher bereits bei der Anschaffung eines neuen PC an den Aspekt des Stromverbrauchs denken. Viele Energiesparmodelle eignen sich bereits für die meisten gängigen Anwendungen, als Alternativen zum stationären PC bieten sich überdies stromsparende Laptops, Netbooks oder Tabloid-PCs an, so die Experten des TÜV. Wer seinen Computer hauptsächlich nutzt, um seine Mails abzurufen und gelegentlich mit Excel oder Word zu arbeiten, der braucht keinen Hochleistungsrechner der neuesten Generation. Ein Einsteigermodell kostet nicht nur in der Anschaffung deutlich weniger, sondern auch im Betrieb, so die Argumentation der Fachleute.

"Eine hochwertige Grafikkarte etwa benötigt sehr viel Strom, macht aber nur Sinn, wenn der Nutzer ein Spiele-Fan ist oder mit Grafikprogrammen arbeitet", so Klaus Hendlmeier, TÜV Rheinland-Experte für Energieeffizienz. Hilfreich beim Einkauf sind zudem Gütesiegel, die über den Ressourcenverbrauch Auskunft geben. Als Beispiel nannte der TÜV das „Energy Star“-Label. Auch mobile Endgeräte schneiden bei der „Energiebilanz“ deutlich besser ab, wie Untersuchungen der Verbrauchswerte im konzerneigenen Labor ergaben. "Ein Core i5-Mobile-Prozessor braucht beispielsweise nur die Hälfte der maximalen Leistung des entsprechenden i5-Desktop-Modells", berichtet Hendlmeier. Darunter leidet zwar die Arbeitsgeschwindigkeit, bei den üblichen Anwendungen spielt das nach Meinung der Fachleute nur eine untergeordnete Rolle.

Bei mobilen Endgeräten kommt überdies hinzu, dass sie bei Batteriebetrieb ohnehin automatisch und vorinstalliert Energiesparprogramme beinhalten. Die wiederum sorgen ohnehin für einen effizienten Betrieb. Netbooks mit Zehn-Zoll-Monitor sind zwar etwas klein, neueste Modelle bieten aber dafür Batterieleistungen von bis zu acht Stunden, statt der üblichen zweieinhalb bis drei Stunden. Der Nachteil liegt sicher in der Größe des Monitors und damit der Handhabbarkeit. Ohnehin sollte jeder seine persönlichen Präferenzen beim Einkauf genügend berücksichtigen. Wer trotzdem auf den stationären PC nicht verzichten will, der kann auch anders bereits viel Strom sparen. Auf vielen Bildschirmen läuft in den Ruhephasen ein animierter 3D-Schoner. Wer den unterdrückt, hat schon Strom gespart, ohne über Alternativen nachzudenken, so der abschließende Tipp des PC-Experten.







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