27. 05. 2012
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Warnstreik bei der Postbank Köln
(ehu) Fast 300 Mitarbeiter der Postbank Niederlassung Köln folgten am Donnerstag Morgen dem Aufruf der Dienstleistungsgesellschaft Verdi zu einem vierstündigen Warnstreik. Sie fordern einen Übergangstarifvertrag, der nach der Übernahme durch die Deutsche Bank den bestehenden Tarifvertrag sichert. Außerdem fürchten sie um den Standort in Köln-Gremberghoven, so Verdi.
Mit dem bundesweiten Warnstreik protestieren die Beschäftigten gegen die Pläne des Arbeitgebers, die Arbeitszeit auf 42 Stunden in der Woche auszuweiten, die Zahl der Urlaubstage auf 27 zu reduzieren und die Entgelte „massiv“ abzusenken. Betroffen davon seien nicht nur Angestellte, sondern auch die übernommenen Beamten.
„Nach der Übernahme hat die Deutsche Bank Gespräche auf einer vernünftigen Eben versprochen. Doch dieses Angebot ist ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten“, sagte Kölns Verdi-Geschäftsführerin Christa Nottebaum. Die gute Jahresbilanz, die Bankchef Josef Ackermann gerade erst verkündet habe, sei nur durch die Postbank möglich gewesen – doch an deren Beschäftigte werde dabei nicht gedacht. Am morgigen Freitag verhandeln die Tarifpartner in Siegburg.

























