27. 05. 2012
Seite drucken
Bayer AG: Mehr Output, weniger Bürokratie
Der Chemieriese Bayer ist bereits von weitem sichtbar. Auch wenn das große Bayer-Kreuz derzeit nicht immer sichtbar ist, gehört der Dax-Konzern nicht nur zu den wichtigsten Arbeitgebern in der Region. Auch weit darüber hinaus hat das Unternehmen Einfluss. Mit Beginn des letzten Quartals 2010 wird Marijn Dekkers die Geschicke des Leverkusener Unternehmens übernehmen. Und bereits im Vorfeld der Geschäftsübernahme verkündete der gebürtige Niederländer, dass er den Output des Konzerns weiter erhöhen wolle. "Ich wünsche mir noch mehr Innovation und weniger Administration", erklärte Dekkers in einer ersten Stellungnahme.
Beschleunigen will der Chemiemanager auch die Entscheidungswege im Konzern. Außerdem sollen die Ländergesellschaften des Unternehmens mehr Entscheidungsfreiheiten erhalten, hieß es dazu weiter. An der grundsätzlichen Geschäftspolitik des Dax-Schwergewichts werde er aber vorerst nichts ändern. Der Bayer-Konzern hat derzeit die drei Geschäftsbereiche Gesundheit, Agrochemie und Kunststoffe. Dekkers hatte neun Monate Zeit, sich in das neue Amt einzuarbeiten. Vorgänger Werner Wenning (63) scheidet zum vierten Quartal dieses Jahres aus dem Vorstand aus.

























