27. 05. 2012
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IHK Köln: Detlev Sachse geht, Christi Degen kommt
Als Detlev Sache seine berufliche Karriere als Trainee beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag begann, waren gerade Olympische Spiele in München und der Liter Benzin kostete weniger als eine halbe Mark (0,26 Euro). Nach 38 Jahren Tätigkeit in verschiedenen Positionen innerhalb der Handelskammern schied Sachse nun als Geschäftsführer für die Bereiche Industrie, Volkswirtschaft, Innovation und Umwelt aus. Ihm folgt Christi Degen, bisher Direktorin des Zentrums für internationale Beziehungen an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln. Am heutigen Tag fand im großen Börsensaal der IHK die feierliche Verabschiedung des langjährigen IHK-Geschäftsführers statt. Sache kam bereits 1974 nach Köln, damals als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Zwischen 1976 und 1980 wechselte er an Kammer Bonn/Rhein-Sieg, wo er zunächst als Dezernent, später als Geschäftsführer für die Bereiche Planung, Umweltschutz, Verkehr und Öffentlichkeitsarbeit zuständig war. 1980 kehrte er dann wieder nach Köln zurück, diesmal als Leiter der Abteilung Industrie. Seit April 1981 bekleidete er dann das Amt des IHK-Geschäftsführers, zunächst allerdings nur für den Bereich Industrie.
Rund 360 Gäste hatte die Kammer geladen, um dem scheidenden IHK-Geschäftsführer ein letztes Mal in offizieller Mission die Hand zu schütteln. Neben IHK-Präsident Paul Bauwens-Adenauer und Hauptgeschäftsführer Dr. Herbert Ferger kam auch Oberbürgermeister Jürgen Roters zu der Feierstunde. Ein wichtiger Dauerbrenner aus den vergangenen knapp drei Jahrzehnten verantwortlicher Tätigkeit wurde dabei zugleich auch Thema eines Festvortrags. Siemens-Manager Dr. Reinhold Achatz referierte nach der Danksagung über das Thema Innovation in der Industrie. Sachse lag dieses Thema bereits Anfang der 80er Jahre am Herzen. Das hatte sich bis zuletzt nicht geändert. Nachfolgerin Degen ist bereits seit einigen Wochen mit im Boot. Unlängst saß sie bei der Präsentation der IHK-Konjunkturprognose bereits mit am Tisch. Auch sie wird sich intensiv mit dem Schwerpunkt Innovationen auseinandersetzen, wie die Kammer abschließend bestätigte.

























