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27. 05. 2012
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Köln: Stadtwerke-Chef Böllinger wechselt Ende 2008 in den Ruhestand


03.12.2007 23:00 von:

Schlagwörter: Werner Böllinger,Stadtwerke GmbH,Geschäftsführer,Vorstand,KVB,Ruhestand

Dies gab die KVB AG am gestrigen Montag in einer Presseerklärung bekannt.   Der amtierende Stadtwerkechef und frühere Kämmerer der Stadt Köln tut dies aus eigenem Wunsch und aus privaten Gründen, hieß es dort weiter. Am gestrigen Montag informierte Böllinger eigenen Angaben zufolge den Vorsitzenden des KVB-Aufsichtsrates Wilfried Kuckelkorn darüber, dass er auf die angebotene Verlängerung seines Vertrages als KVB-Vorstandssprecher verzichten werde. „Meine Maxime war immer, etwas ganz oder gar nicht zu machen. Da ich im Falle einer Vertragsverlängerung zum Jahreswechsel 2008/2009 keine vollständige Fünf-Jahres-Vertragszeit mehr erreichen würde, habe ich mich entschlossen, die Leitung des Unternehmens in Hände übergehen zu lassen, die die kommenden Herausforderungen ohne vorzeitige Begrenzung strukturieren und begleiten können“, erklärte Böllinger.

Höhepunkt einer langen Laufbahn

Mit Freude und Begeisterung habe ihn seine zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Stadtwerkechef und Sprecher des KVB-Vorstandes erfüllt, ließ Böllinger weiter verlautbaren. Ab 2009 werde er sich mehr privaten Dingen widmen, da auch seine Frau zum gleichen Zeitpunkt aus dem aktiven Berufsleben ausscheiden wird, so ein weiterer Grund für die Entscheidung. Sein Vertrag endet zum 31. Dezember 2008. Die restliche Zeit will sich der scheidende Sprecher des stadteigenen Konzern vor allem um die von ihm eingeleiteten Veränderungsprozesse kümmern. Zudem wolle er sich voll und ganz um die Umsetzung des vor kurzem beschlossenen Maßnahmenpakets für mehr Sauberkeit, Sicherheit und bessere Fahrgastinformationen bemühen. „Diese Aufgaben liegen mir am Herzen, und ich werde mich mit Engagement diesen Zielen für noch mehr Kundenfreundlichkeit widmen“, erklärte Böllinger weiter.

Sowohl der Vorsitzende des Aufsichtsrates der KVB AG Wilfried Kuckelkorn als auch SWK-Aufsichtsratschef Martin Börschel bedauerten die Entscheidung Böllingers. „Ich bedaure diesen Schritt von Herrn Böllinger sehr. Herr Böllinger hat die KVB wesentlich mit seinem Team nach vorne gebracht. Es hätte den Kölner Verkehrs-Betrieben sicherlich gut getan, wenn er dem Unternehmen auch nach seiner ersten Amtsperiode erhalten geblieben wäre“, erklärte Kuckelkorn. „Ich habe die Arbeit und die Leistung von Herrn Böllinger stets sehr geschätzt. Er hat im Stadtwerke Konzern wie in der KVB eine neue Verhaltenskultur eingebracht und sie vorbildlich vorgelebt“, lobte SPD-Politiker Börschel die Leistung des scheidenden SWK-Chefs. Einen Nachfolger habe man zwar noch nicht, werde aber in den entsprechenden Gremien „zu gegebener Zeit“ diesen Punkt thematisieren, hieß es dazu abschließend.







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