27. 05. 2012
Seite drucken
KVB-Vorstandsmitglied Edith Wurbs scheidet 2009 aus
Am heutigen Montag teilte das Unternehmen mit, dass die Finanzexpertin
trotz eines entsprechenden Angebots auf eine Vertragsverlängerung
verzichten wird. Sie wird folglich mit Ablauf ihrer zweiten vollen
Amtszeit bei der KVB am 31. August kommenden Jahres aus dem Vorstand
der Stadtwerke-Tochter ausscheiden. Das habe sie in einem Gespräch mit
dem Vorsitzenden des KVB-Aufsichtsrates Winfried Kuckelkorn bestätigt.
Der äußerte sein Bedauern über das Ausscheiden der 59-Jährigen. Der
Verzicht auf eine dritte Amtszeit erfolge ausschließlich aus privaten
Gründen, ließ Wurbs wissen.
Edith Wurbs hatte bereits vor ihrer Berufung in den Vorstand der KVB
Erfahrungen mit städtischen Gesellschaften gehabt. Zunächst war Wurbs
als Wirtschaftsprüferin tätig, bevor sie leitende Positionen bei den
Kölner Stadtwerken und der GEW bekleidete. Zu den Schwerpunkten ihrer
Arbeit im KVB-Vorstand gehörte und gehört die Unternehmenskonzeption im
Rahmen der neuen europäischen Betrauungsvorschriften. So hat Wurbs
bereits erfolgreich die erste Phase der Restrukturierung hinter sich
gebracht. Die nun folgende zweite Phase werde von ihr weitgehend
vorgeplant. Auch bei der Planung des Jahrhundertprojekt
Nord-Süd-Stadtbahn hatte Wurbs die wichtige Aufgabe, die Finanzierung
des Milliardenprojekts sicher zu stellen. Als besonderen Erfolg
bezeichnete das Unternehmen die erfolgreiche Sanierung der KVB-Tochter
Kölner Seilbahn GmbH. Seit 1999 führte Wurbs als Geschäftsführerin dort
die Geschäfte und schaffte bis zum Ende ihrer dortigen
Geschäftsführertätigkeit den turnaround in die Gewinnzone.
Eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger steht noch nicht fest. Der
KVB-Aufsichtsrat wird darüber aber zu gegebener Zeit zu entscheiden
haben.

























