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27. 05. 2012
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2010: Deutlich weniger Gewerbeanmeldungen in Köln


15.03.2011 00:43 von:

Schlagwörter: NRW,Köln,Gewerbeanmeldung,2010,Rückgang,Anstieg,Großstadt,Gewerbeanmeldung,Absic

Symbolbild: www.pixelio.de/Peter Kirchhoff

In Köln sind im vergangenen Jahr deutlich weniger Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer an den Start gegangen. Wie das Statistische Landesamt IT.NRW bereits Ende vergangener Woche mitteilte, sank die Zahl der Gewerbeanmeldungen um 8,5 Prozent auf 12.977. Mit 10.737 so genannten "Neuerrichtungen" war auch dieser Wert deutlich höher als im Landesdurchschnitt. Einziger Trost für die Kölner Wirtschaftsförderer: Die Zahl der Abmeldungen ist noch ein weniger dynamischer zurückgegangen. 9868 Gewerbe wurden im vergangenen Jahr abgemeldet, 9,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Bei der Unterkategorie "Aufgaben" ging die Zahl der Fälle mit 7649 sogar um 10,2 Prozent zurück. Ein etwas anderes Bild zeichnen die Landesstatistiker in der Landeshauptstadt Düsseldorf. Hier stieg zwar die Zahl der Anmeldungen um 5,1 Prozent auf 8473. Dafür wurden aber im vergangenen Jahr mit 7548 Fällen sechs Prozent mehr Abmeldungen verzeichnet. Die Zahl der Geschäftsaufgaben lag mit 6428 sogar um 8,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahres und auf einem neuen Fünf-Jahreshoch. Auch in Bonn und Duisburg gab es im vergangenen Jahr mehr Anmeldungen als ein Jahr zuvor.

Zahlen der Landesstatistik

Landesweit verzeichnete das Landesamt 179.413 Gewerbeanmeldungen, 1,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Mit 153.861 Abmeldungen verringerte sich diese Zahl um zwei Prozent, hieß es dazu in der vergangenen Woche. Der Großteil der Anmeldungen entfiel dabei auf das Segment der so genannten "gewerblichen Neuerrichtungen" (153.520). Bei 28.658 Neuanmeldungen gehen die Behörden von einer gewissen wirtschaftlichen Größe aus. 66.570 Neugründungen erfolgen als so genannter Kleinbetrieb, 57.484 im Nebenerwerb. Unter den Gewerbeanmeldungen liegen Unternehmungen im Bereich Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen eindeutig auf dem ersten Rang. 11,2 Prozent der Neuanmeldungen gibt es im Bereich der Bauwirtschaft, 10,8 Prozent erbringen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, 10,2 Prozent sind Freiberufler oder bieten wissenschaftliche und technische Dienstleistungen an. Die Rechtsform der "GmbH" ist für 11,2 Prozent der Neugründungen Basis ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit. 33,6 Prozent der Anmeldungen kommen von Frauen. 23,8 Prozent der neuen Einzelunternehmen wurden von Menschen mit ausländischer Staatsbürgerschaft angemeldet, so die Landesstatistiker weiter. Die Zahlen sind jedoch nur eingeschränkt aussagekräftig, da eine Gewerbeanmeldung lediglich als "Absichtserklärung" zu werten ist.







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