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27. 05. 2012
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Arbeitgeber fordern mehr Transparenz und endlich ein Konzept aus einem Guss


01.02.2009 22:59 von:

Schlagwörter: Wirtachaft,Konjunktur,Arbeitgeber,Transparenz,Konzept,Kritik,Stadt,Vertreter,Kat

Der Vorsitzende der Arbeitgebervereinigung Köln Michael Jäger mahnte die anwesenden Ratspolitiker an, endlich  stabile Mehrheiten im Stadtrat auf die Beine zu stellen. „Lassen Sie es mich deutlich sagen: Angesichts dieser Situation machen sich Entsetzen und tiefe Verärgerung in der Wirtschaft breit“, erklärte Jäger. Die Kölner Arbeitgeber forderten „ein Konzept aus einem Guss“ für so wichtige Bereiche wie Bebauung, Infrastruktur, Gewerbeflächen und Standortmarketing.
       
Deutliche Worte auf dem so genannten Katerfrühstück der Kölner Arbeitgeber

„Dem müsse ein geschlossenes Finanzierungskonzept gegenüberstehen, bei dem das Ziel einer nachhaltigen Konsolidierung nicht aus den Augen verloren werden darf“, so Jäger weiter. Insbesondere bei der Außenwirkung mache sich dies negativ bemerkbar. Köln müsse demnach als „schlechtes Beispiel dafür herhalten, das insgesamt etwas faul ist im Lande“, hieß es dazu weiter. Der offensichtliche Mangel an Transparenz, so Jäger, werde bereits in der internationalen Wirtschaftspresse unter dem Stichwort „wheeling and dealing“ behandelt.

Oberbürgermeister Schramma verwies hingegen auf das große Potenzial Kölns. Kölns Stadtoberhaupt warnte die Arbeitgeber davor, den Standort schlecht zu reden, biete Köln als „Logistikstandort“ im Zentrum der Europäischen Union hervorragende Möglichkeiten. Gleichzeitig machte er darauf aufmerksam, dass einige Entscheidungen gerade aufgrund der ungesicherten Mehrheitsverhältnisse nicht zeitnah getroffen werden konnten. Nach Ansicht Schrammas treffe dies auf die Beispiele Ausbau des Godorfer Hafens und die Etablierung eines Wirtschaftsdezernats zu. Gerade im letzteren Fall übte der Oberbürgermeister Kritik an der Politik des Kernbündnisses aus SPD und Grünen.

Der Verein Arbeitgeber Köln vertreten die wirtschafts- und sozialpolitischen Interessen zahlreicher Unternehmensverbände im IHK-Bezirk Köln. Der Verein repräsentiert damit rund 20.000 Unternehmen mit insgesamt rund 340.000 Beschäftigten.







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