27. 05. 2012
Seite drucken
Auftragseingänge der NRW-Industrie gehen im Juni zurück
Sie erreichten einen Indexwert von 110,8 Punkten. Der Rückgang der
Auftragseingänge ging vor allem auf das Konto der rückläufigen
Exportkonjunktur. Hier sank das Volumen der Auftragseingänge um sechs
Prozent, während die Inlandsnachfrage mit einem Plus von fünf Prozent
weiterhin dynamisch wächst.
Die Übersicht zeigt, dass die Nachfrageentwicklung in den
Industriebereichen uneinheitlich verlief. Während die Inlandsnachfrage
in allen Bereichen zunahm, fiel bei der Auslandsnachfrage nur im
Bereich Gebrauchsgüter ein Plus gegenüber dem Vorjahreswert an. Auch
das deutliche Plus von zehn Prozent bei der Inlandsnachfrage nach
Investitionsgütern wurde durch den Nachfrageeinbruch im
Auslandsgeschäft (minus 12 Prozent) mehr als kompensiert, so dass
insgesamt vier Prozent weniger Bestellungen von Investitionsgütern zu
verzeichnen waren.

























