27. 05. 2012
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Außenhandel bleibt 2007 Wachstumstreiber für NRW-Wirtschaft
Die Importe legten im vergangenen Jahr nur um 6,5 Prozent zu, so dass
sich die Handelsbilanz für das bevölkerungsreichste Bundesland auch in
diesem Jahr weiter verbessert hat. Im Vorjahr legten Ex- und Importe
allerdings noch mit 10,2 bzw. 13,2 Prozent zu. Wie das
Landeswirtschaftsministerium und die NRW.International GmbH in einer
Presseerklärung am heutigen Dienstag bekannt gab, belief sich das
Handelsvolumen in NRW auf 354,8 Milliarden Euro, insgesamt also ein
Plus von 7,5 Prozent. Mehr als ein Fünftel (20,3 Prozent) der gesamten
Wirtschaftsleistung in Deutschland werde demnach in NRW erbracht, wie
Ministerin Christa Thoben betonte.
Trotz stagnierender Konjunkturzahlen bleiben Thoben und ihre
Mitstreiterinnen und Mitstreiter bei ihrem Optimismus. Auch im
laufenden Jahr können Ex- und Importe weiter gesteigert werden. Dabei
setzen wir vor allem auf kleine und mittlere Unternehmen, denen wir
verstärkt den Zugang zu den Weltmärkten eröffnen wollen. Das ist auch
gut für die Beschäftigungsentwicklung in Nordrhein-Westfalen“, so die
Ministerin. In einer Untersuchung habe man im Zeitraum zwischen 2003
und 2006 festgestellt, dass international tätige Unternehmen deutlich
mehr Mitarbeiter neu eingestellt hatten als rein national tätige
Unternehmen. In der letztgenannten Gruppe ging die Zahl der
Beschäftigten sogar um 3,5 Prozent zurück, verriet Thoben.
Der Außenwirtschaftsbericht wird in diesem Jahr erstmals von der
Außenhandelsagentur NRW.International GmbH veröffentlicht. Die
Landesgesellschaft wurde im April vergangenen Jahres mit der
Außenwirtschaftsförderung betraut. Träger der Gesellschaft sind neben
der landeseigenen NRW.Bank auch die nordrhein-westfälischen Industrie-
und Handelskammern (IHK) sowie die Handelskammern. Rund drei Viertel
des Außenhandels wickelte die NRW-Industrie mit dem europäischen
Ausland ab. Unter den zwölf wichtigsten Außenhandelspartnern befinden
sich acht EU-Mitgliedsstaaten, erläuterte die Geschäftsführerin der
Außenwirtschaftsagentur Almut Schmitz. Wichtigster außereuropäischer
Handelspartner war im vergangenen Jahr die Volksrepublik China. Mit
einem Handelsvolumen in Höhe von 20,3 Milliarden Euro belegte China
immerhin schon Platz sechs vor den USA, die mit 15 Milliarden Euro
einen Platz dahinter liegt. Zu den Exportschlagern gehören innovative
Technologien, chemische Erzeugnisse, Maschinen aber auch die
klassischen industriellen Vorprodukte Eisen und Stahl. Traditionell
stark mittelständisch sind die Zulieferindustrien für Automobile und
Zukunftstechnologien geprägt.
Weitere Einzelheiten finden Sie im Internet unter: www.nrw-international.de.

























