27. 05. 2012
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Außenhandel in NRW stabilisiert sich
(az) Im Juni dieses Jahres führten die nordrhein-westfälischen Betriebe Waren, Güter und Dienstleistungen im Gesamtwert von 11,6 Milliarden Euro aus. Das sind zwar noch immer 23,7 Prozent weniger als vor einem Jahr, aber deutlich mehr als in den vergangenen Monaten. Die Hoffnungen, dass der Export erneut zur Triebfeder des wirtschaftlichen Aufschwungs wird, scheinen sich damit weiter zu bestätigen. Wie das Statistische Landesamt IT.NRW am heutigen Mittwoch bekannt gab, gingen auch die Importe nach Nordrhein-Westfalen im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurück. Mit 12,1 Milliarden Euro verringerte sich der Wert der importierten Güter und Dienstleistungen um 22,7 Prozent.
Im ersten Halbjahr 2009 sank der Außenhandel gegenüber dem Vorjahreszeitraum ebenfalls um 23,8 Prozent und damit mehr als spürbar. In diesem Zeitraum exportierten die Unternehmen aus NRW Waren und Dienstleistungen im Gesamtwert von 67,7 Milliarden Euro. Der Wert aller importierten Waren und Dienstleistungen sank im gleichen Zeitraum um 23 Prozent auf 72,8 Milliarden Euro. Aussagen über die Leistungsbilanz des Landes NRW lassen sich mit diesen Zahlen allerdings nur eingeschränkt ermitteln. Das liegt daran, dass bei den Importen auch die Güter mitgezählt werden, die lediglich in Nordrhein-Westfalen angenommen, anschließend aber in andere Bundesländern weiter transportiert werden. Eine Saldierung von Im- und Exporten sei daher wenig sinnvoll, hieß es dazu abschließend.

























